QUELLENKRITISCHES ARBEITEN

Im Seminar werden in Einzel- und Gruppenarbeit Quellen, aber auch eigene Vorstellungen von der Glaubwürdigkeit historischer Überlieferungen kritisch hinterfragt. Fotos, Zeitungsartikel, Radiomitschnitte, amtliche Dokumente und Zeitzeugenberichte laden dazu ein, selbständig die Multiperspektivität von Geschichte anhand dreier spannender Beispiele zu erkunden: Die Flucht des Volkspolizisten Conrad Schumann über den Stacheldraht; der neunjährige Thomas Molitor, der vom Dach eines Wohnhauses ins Sprungtuch der West-Berliner Feuerwehr springt; die Aktivitäten des Studios am Stacheldraht – drei Geschichten um die Bernauer Straße, die verschiedene Quellen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Die Jugendlichen erlernen Methodenkompetenz im Umgang mit verschiedenen Quellen.

Dauer:
1 ½ Stunden
Anmeldung:
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