JOHN F. KENNEDY IN BERLIN

Die Berlin-Krise von 1958 bis 1963 war eine Machtprobe für beide Blöcke des Kalten Krieges. In dieser Zeit besuchte der amerikanische Präsident John F. Kennedy Deutschland und Berlin. Er bekräftigte die Solidarität der USA mit West-Deutschland und wurde zum Hoffnungsträger für die Bevölkerung. Viele Privatpersonen drängten sich an den Straßen und Plätzen West-Berlins, um den US-Präsidenten an diesem 26. Juni 1963 zu begrüßen.

In unserer Sammlung befinden sich einige Bilder zu diesem Ereignis vor 50 Jahren. Diese Fotografien befanden sich in einem privaten Nachlass und dokumentieren den Kennedy-Besuch 1963.

Drei Fotografien zeigen John F. Kennedy während seines Aufenthalts in Berlin, u.a. bei seiner Fahrt im offenen Wagen mit Konrad Adenauer und Willy Brandt.

An den nur fünf Monate später in Dallas ermordeten US-Präsidenten erinnerte eine Wanderausstellung, die von Herbst 1964 an in zahlreichen europäischen Hauptstädten gezeigt wurde, die John F. Kennedy-Gedächtnisausstellung. Dort wurden Objekte wie sein Schreibtisch sowie zahlreiche persönliche Dokumente und Fotografien präsentiert. Laut zeitgenössischem Bericht gab die Ausstellung, die von der John F. Kennedy-Gedächtnisbibliothek und der Familie initiiert war, „einen anschaulichen Bildbericht über das Leben des verstorbenen amerikanischen Präsidenten Kennedy und damit einen Eindruck von dem Geist eines Staatsmannes [...], der die Weltpolitik mitbestimmen half“.

John F. Kennedy Gedächtnisausstellung

Dieses zeitgenössische Foto eines Plakates an einer Litfaßsäule dokumentiert die Station dieser Gedächtnisausstellung in Berlin, wo sie nur drei Tage vom 22. bis zum 24. November 1964 in der Kongresshalle zu sehen war.

In der Postkarten-Sammlung befinden sich auch drei Ansichtskarten, welche die Popularität des US-Präsidenten und die Bedeutung seines Berlin-Besuchs verdeutlichen.