ERINNERUNGSZEICHEN ENTLANG DES MAUERWEGS

Schon ab 1961 wurde an Orten, an denen Flüchtlinge erschossen wurden oder tödlich verunglückten, Kreuze und Gedenkzeichen errichtet. Einige dieser Erinnerungsorte sind erhalten geblieben, andere entstanden erst nach dem Fall der Berliner Mauer. Manche Todesfälle waren aber gar nicht bekannt und es gibt keinen Hinweis auf diese Opfer im Stadtraum. Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wurden erste Erinnerungsstelen am südlichen Stadtrand entlang des Mauerwegs in der Nähe der jeweiligen Todesorte errichtet. Geplant ist, mit solchen Stelen alle Orte zu markieren, an denen Menschen bei einem Fluchtversuch oder im Zusammenhang mit dem Grenzregime getötet wurden oder ihr Leben verloren.

Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus wird dieses Vorhaben an der ehemaligen Grenze zwischen West-Berlin und dem Berliner Umland, dem heutigen Land Brandenburg, umgesetzt. An 29 Standorten werden Erinnerungszeichen für 50 Todesopfer errichtet. Das Projekt wird durch die Länder Brandenburg und Berlin finanziert.

Übersichtskarte mit Kennzeichnung der Stelenstandorte [PDF, 4,4 MB]

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Erinnerungszeichen für Herbert Kiebler

Erinnerungszeichen für Herbert Kiebler, 2009, Foto M. Nooke, Gedenkstätte Berliner Mauer