Gemäß dem Senatsbeschluss von 2006 wird die Gedenkstätte bis zum Jahr 2012 zum zentralen Ort der Erinnerung an die Berliner Mauer und ihre Opfer ausgebaut.
2009 wurde das neue Besucherzentrum an der Gartenstraße eröffnet. Es dient als Anlaufpunkt für Gruppen und Einzelbesucher, die hier Informationen über die Angebote der Gedenkstätte sowie Orientierung über das gesamte Gedenkstättengelände und über weitere Mauer-Orte in Berlin bekommen.
Als neues Element wird die Gedenkstätte eine dauerhaft zugängliche Außen-Ausstellung auf dem ehemaligen Mauerstreifen an der Südseite der Bernauer Straße erhalten. Dieses 1,3 km lange und 4.4 ha große Areal wird gemäß einem Entwurf der Berliner Büros sinai und ON architektur, die 2007 aus einem internationalen Wettbewerb als Sieger hervorgingen, zu einer neuartigen Erinnerungslandschaft umgestaltet. Die bestehenden Reste und Spuren der Berliner Mauer werden dabei erhalten, die dramatische Ereignisgeschichte der Bernauer Straße wird nachvollziehbar. Zentrales Element ist das 2010 fertig gestellte „Fenster des Gedenkens“ auf dem ehemaligen Sophien-Friedhof, ein würdiger Gedenkort für die Todesopfer an der Berliner Mauer. Der erste Bauabschnitt zwischen der Gartenstraße und der Ackerstraße ist im Mai 2010 übergeben worden. Die Fertigstellung der Außenanlage soll 2012 erfolgen.
Die Außenausstellung schafft eine Verbindung zwischen den bereits bestehenden Teilen der Gedenkstätte: dem Denkmal zur Erinnerung an die Teilung der Stadt und für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft auf dem ehemaligen Todesstreifen, dem gegenüberliegenden Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung und einer Aussichtsplattform und der Kapelle der Versöhnung.





