DIE TODESOPFER AN DEN GRENZEN BERLINS 1948/49 BIS 1961

Im Anschluss an das gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschungen Potsdam durchgeführte biographische Forschungsprojekt zu den Todesopfern an der Berliner Mauer wurde ein Projekt initiiert, das sich den Toten an den Berliner Grenzen vor 1961 widmet. Ziel ist es, an diese zumeist vergessenen Opfer der Teilung, die vor dem Mauerbau in Berlin an den Grenzen zu Tode kamen, zu erinnern. Das Projekt soll ihre Biographien mit den Umständen ihres Todes der Öffentlichkeit zugänglich machen. Hierfür wurden die Wege der Flüchtlinge über die Sektorengrenzen nach West-Berlin und die Veränderungen des Grenzregimes an den Berliner Grenzen recherchiert, sowie die Todesumstände und die Biographien der Opfer ermittelt.

Das Projekt wurde bearbeitet von Johanna Dietrich, MA, Dr. Jörn-Michael Goll und Fabian Kuhn, die Projektleitung hatte Dr. Gerhard Sälter.

Das Projekt wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist geplant.