GRENZ- UND GEISTERBAHNHÖFE IM GETEILTEN BERLIN

Mit dem Mauerbau im August 1961 kam es auch zur Aufteilung des städtischen Schienennetzes in Berlin. Zwei U-Bahn-Linien und eine S-Bahn-Linie verkehrten fortan zwischen West-Berlin und West-Berlin unter Ost-Berlin hindurch. Die dortigen Bahnhöfe waren aber weder den Ost- noch den West-Berlinern zugänglich, sondern nur der Polizei, den Grenztruppen und der Staatssicherheit. In ihrem abgedunkelten Zustand wirkten sie wie Geisterbahnhöfe.

Im Begleitbuch zur Ausstellung der Stiftung Berliner Mauer im Berliner Nordbahnhof werden in 14 Beiträgen die unterschiedlichsten Aspekte des unterirdischen Grenzgeschehens behandelt und mit eindrucksvollen, seltenen Fotos in Erinnerung gerufen.


Buchcover: Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin Sälter, Gerhard und Schaller, Tina (Hg):
Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin
Begleitband zur Ausstellung im Nordbahnhof
Berlin 2013, Ch. Links Verlag