FORSCHUNGS- UND PUBLIKATIONSPROJEKTE

Die Gedenkstätte Berliner Mauer hat die Aufgabe, die Geschichte der Berliner Mauer, die deutsche Teilungsgeschichte und die Geschichte der Fluchtbewegung aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Forschungs- und Publikationsprojekte durchgeführt, die zumeist im Arbeitsbereich „Forschung und Bibliothek“ angesiedelt sind. Die Gedenkstätte arbeitet bei solchen Projekten nach Möglichkeit mit anderen Institutionen zusammen.

Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin

Mit dem Mauerbau im August 1961 kam es auch zur Aufteilung des städtischen Schienennetzes in Berlin. Zwei U-Bahn-Linien und eine S-Bahn-Linie verkehrten fortan zwischen West-Berlin und West-Berlin unter Ost-Berlin hindurch.

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Die Todesopfer an den Grenzen Berlins 1948/49 bis 1961

Im Anschluss an das gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschungen Potsdam durchgeführte biographische Forschungsprojekt zu den Todesopfern an der Berliner Mauer wurde ein Projekt initiiert, das sich den Toten an den Berliner Grenzen vor 1961 widmet.

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Mauerkrieger

Eine Gruppe oppositioneller DDR-Heavy Metal Fans aus Halle führte 1989 von West-Berlin aus gewaltsame Aktionen gegen die Berliner Mauer durch.

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Der weiße Strich

Dieses Buch- und Ausstellungsprojekt verbindet die Geschichte von jugendlichem Aufbegehren und Opposition in der DDR mit der Geschichte von Protesten gegen die Mauer von West-Berlin aus.

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Die Grenzhelfer der DDR

Das Grenzregime der DDR bildete eine der Grundlagen für die Herrschaft der SED in der DDR und ihre langfristige Absicherung. Die Grenzanlagen bedeuteten für die Bewohner des Grenzgebiets eine Intensivierung von repressiven Maßnahmen, eine auch im DDR-Maßstab große Überwachung und eine zusätzliche Beschränkung der Freizügigkeit.

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Das System Grenze

Die Fluchtbewegung aus der DDR – und später auch die Ausreisebewegung – wurde von der SED als eine Form kollektiver Verweigerung, nahezu als massenhafte Rebellion gegen ihre Herrschaftsansprüche wahrgenommen.

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KONTAKT

Dr. Gerhard Sälter
Forschung und Bibliothek
Fon: +49 (0)30 467 98 66-70
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