DAS GEDENKSTÄTTENAREAL

Die Dauerausstellung im ehemaligen Grenzstreifen nutzt die hohe Spuren- und Ereignisdichte an der Bernauer Straße, um exemplarisch am historischen Ort und auf ihn bezogen über Zweck und Funktion der Berliner Mauer zu informieren. Vor allem werden die Geschichten derjenigen Menschen erzählt, deren Leben durch die Mauer eingeschränkt war, die ihr weichen mussten oder die sie zu überwinden trachteten. Das neu gestaltete Gedenkstättenareal, in die das Denkmal, die Kapelle der Versöhnung und das Fenster des Gedenkens eingebettet sind, bildet mit den erhaltenen Grenzanlagen das Kernstück der Gedenkstätte an der Bernauer Straße.

Das historische Gelände wird durch vier Ausstellungsebenen erschlossen:

  • die originalen Relikte der Grenzanlagen werden, wo sie verlorengegangen sind, durch Nachzeichnungen aus Cortenstahl wieder sichtbar gemacht, ergänzt durch Nachzeichnungen der Fluchttunnel und der abgerissenen Grenzhäuser;
  • mit Ereignismarken werden besondere Ereignisse am Ort des Geschehens markiert, deren nähere Umstände in einem Feldbuch nachzulesen sind;
  • archäologische Fenster zeigen teils ältere Schichten der Grenzanlagen, teils Spuren der Stadt, wo sie von Mauer und Grenzstreifen verdrängt worden ist;
  • eine Ausstellung im Grenzstreifen erläutert den Ort, die wichtigsten Ereignisse und die historischen Zusammenhänge.

Das neu gestaltete Gedenkstättenareal gliedert sich in vier Themengebiete:

Lageplan

Lageplan der Gedenkstätte Berliner Mauer
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Luftaufnahme des Gedenkstättenareals

Luftaufnahme des Gedenkstättenareals vor dem Bau der Außenausstellung, 2006, Foto: J. Hohmut, Gedenkstätte Berliner Mauer