Es werden sechs Mauerradtouren zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten. Die Touren finden von April bis September statt und sind zwischen 14 und 25 Kilometer lang. Die Fahrtzeit beträgt zwischen drei und vier Stunden. Fahrräder sind selbst mitzubringen.
- Kosten:
- 5 € pro Person, Schüler/innen (mit Ausnahme von Berufsschüler/innen) kostenfrei.
- Teilnehmerzahl:
- mindestens 10, höchstens 22 Personen
- Anmeldung:
- Eine vorherige Telefonische Anmeldung ist erforderlich. Bitte wenden Sie sich an Oksana Ronis vom Besucherservice, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66 E-Mail
Tour I: Transitwege und Kontrollpunkte
Die Mauerradtour führt vom S-Bahnhof Griebnitzsee zum S-Bahnhof Lichterfelde-Süd (ca. 25 km Fahrtstrecke). Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung den Transitwegen von West-Berlin in das Bundesgebiet und den Kontrollpunkten im DDR-Grenzsicherungssystem zukam. Inhaltliche Schwerpunkte der Mauerradtour bilden Ausführungen zu Veränderungen im Transitverkehr und in der Funktion der Kontrollpunkte im Zeitverlauf.
- Fahrtstrecke:
- ca. 25 Kilometer
- Treffpunkt:
- S-Bahnhof Griebnitzsee (Ausgang Universität Potsdam)
- Ansprechpartnerin:
- Oksana Ronis, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66
Tour II: Grenzsystem und Einfluss auf den öffentlichen Nahverkehr
Die Mauerradtour startet am S-Bahnhof Heiligensee und endet am S- und U-Bahnhof Spandau (ca. 25 km Fahrtstrecke). Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen des Mauerbaus auf den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin. Die Perfektionierung des Grenzsystems wird auf der Mauerradtour an konkreten Stellen erläutert.
- Fahrtstrecke:
- ca. 25 Kilometer
- Treffpunkt:
- S-Bahnhof Heiligensee
- Ansprechpartnerin:
- Oksana Ronis, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66
Tour III: Grenzausbau und Stadtentwicklung
Die Mauerradtour beginnt am S-Bahnhof Wollankstraße und endet am S-Bahnhof Hermsdorf (ca. 15 km Fahrtstrecke). Der Grenzausbau hatte massiven Einfluss auf die Stadtentwicklung in Berlin. Am Beispiel des Märkischen Viertels wird dieser Zusammenhang exemplarisch verdeutlicht. Inhaltliche Schwerpunkte sind Ausführungen zu Zwangsräumungen und –umsiedlungen sowie Stadtplanung.
- Fahrtstrecke:
- ca. 15 Kilometer
- Treffpunkt:
- S-Bahnhof Wollankstraße (Ausgang Schulzestraße)
- Ansprechpartnerin:
- Oksana Ronis, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66
Tour IV: Das geteilte Berlin
Die innerstädtische Mauerradtour führt vom Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer zum U-Bahnhof Oberbaumbrücke. Die Teilnehmenden passieren dabei mehrere ehemalige Grenzübergänge. Sie erfahren, wie sich für die Bewohner Berlins die Situation in der geteilten Stadt darstellte und welche Spuren der Teilung bis heute sichtbar sind. Inhaltliche Schwerpunkte sind Fluchtversuche, Geisterbahnhöfe und unterirdische Grenzsicherungsanlagen.
- Fahrtstrecke:
- ca. 14 Kilometer
- Treffpunkt:
- Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin
- Ansprechpartnerin:
- Oksana Ronis, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66
Tour V: Die Mauer in der Potsdamer Parklandschaft
Die Mauerradtour führt vom S-Bahnhof Griebnitzsee zum Schloss Cecilienhof, dem Ort des Potsdamer Abkommens. Die Teilnehmenden passieren die ehemals zerschnittene Park- und Seenlandschaft von Babelsberg über Klein-Glienicke, die Glienicker Brücke zum Potsdamer Neuen Garten. An den Haltepunkten können sie noch erhaltene Spuren der Teilung entdecken und erfahren Hintergründe zum Leben mit der Mauer, zu Fluchtversuchen und zu Schicksalen von Anwohnern.
- Fahrtstrecke:
- ca. 6 km (3 Stunden)
- Treffpunkt:
- S-Bahnhof Griebnitzsee, (Ausgang Bahnhofshalle)
- Ansprechpartnerin:
- Oksana Ronis, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66
Tour VI: Fouls und Passspiele an der Mauer – Radtour zu den historischen Fußballstätten des geteilten Berlins
Die politische Teilung der Stadt und der Mauerbau entzweiten die Berliner Fußballgemeinschaft nachhaltig. Der Fußball in der geteilten Stadt veränderte sich strukturell und entwickelte sich auseinander. Ost-West-Fußballspiele wurden zu politisch überformten Duellen im Kalten Krieg. Die Radtour kreuzt mehrfach die einstige Grenze und führt zu den historischen Fußballstätten der Ost-West-Spiele sowie zu aufregenden Orten des geteilten Berliner Fußballs. Diese charakteristischen Fußballräume sollen den Teilnehmenden die Dimension der Teilung und Entfremdung, aber auch die Kraft des Sports als einigendes und identitätsstiftendes Band vor Augen führen.
- Kosten:
- Schulgruppen kostenfrei! (außer Berufsschulen)
- Treffpunkt:
- Besucherzentrum, Bernauer Straße 119
- Ansprechpartnerin:
- Oksana Ronis, Fon: +49 (0)30 467 98 66 – 66

