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SAMSTAG, 13. AUGUST 2016
ERINNERUNG AN DEN BAU DER BERLINER MAUER VOR 55 JAHREN

Anlässlich der Gedenkveranstaltung in der Bernauer Straße mit mehr als 100 Gästen aus Politik und Gesellschaft, darunter rund 50 Zeitzeugen, sagte der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier; „Für uns steht heute das Gedenken an die Opfer von Mauer und Teilung im Mittelpunkt. Nicht der kurzfristige Effekt, sondern die konstante Präsenz ist dabei entscheidend. Der 13. August ist für uns Erinnerung und Mahnmal zugleich.“

Auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, betonte die Bedeutung der Gedenkstätte als historischer Ort, an dem kritisches Geschichtsbewusstsein für aktuelle, politische Entwicklungen entwickelt werden kann.

Die Erinnerung an die Folgen der SED-Diktatur für Opfer und Hinterbliebene und die Versöhnung mit der Vergangenheit standen auch im Mittelpunkt der Gedenkandacht. Mit ausgewählten Stimmen aus dem Zeitzeugenarchiv der Stiftung Berliner Mauer erinnerte eine Künstlergruppe an den Tag des Mauerbaus. „Die mauern uns ein“, so eine der Stimmen aus dem Jahr 1961, die musikalisch unterlegt wurde. „Die Stimmen aus dem Archiv bewegen uns, bewegen das Archiv unserer Gefühle mit dem was war und mit dem was heute, was heute immer noch geschieht,“ so Pfarrer Thomas Jeutner, Evangelische Versöhnungsgemeinde.

An der Andacht und der anschließenden Kranzniederlegung nahmen auch der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, die Senatoren Henkel (CDU) und Geisel (SPD), zahlreiche Vertreter von Bund und Land sowie aus diplomatischen Vertretungen, Vertreter von Opfergrup-pen, Parteien, Kirchen und Zeitzeugen teil, unter anderem Karin Gueffroy, die Mutter des 1989 erschossenen Chris Gueffroy.

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Pressekontakt:
Hannah Berger | Gedenkstätte Berliner Mauer | Bernauer Straße 111
13355 Berlin | Tel. 030 / 467 9866 62 | E-Mail: presse@stiftung-berliner-mauer.de


Pressemitteilung [PDF, 380,00 KB]