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MITTWOCH, 28. SEPTEMBER 2016
PRESSEEINLADUNG: DIE SPALTUNG BERLINS

Berlin, 28. September 2016 – Die Stiftung Berliner Mauer beteiligt sich an einer wissenschaftlichen Tagung zum Thema „Die Spaltung Berlins“, die am 6. und 7. Oktober in Berlin stattfindet. MedienvertreterInnen sind herzlich eingeladen.

Die Tagung fokussiert in fünf Vortragsrunden mit 15 Vorträgen namhafter Historiker aus dem In- und Ausland die Spaltung Berlins von 1945 bis 1950. Die weitere Entwicklung über den Mauerbau bis zur Überwindung der Spaltung wird perspektivisch mit einbezogen.
Der „Sturm auf das Stadthaus” am 6. September 1948 ist fast vergessen. Eine von der SED mobilisierte Menge sprengte die Berliner Stadtverordnetenversammlung, die im “Bärensaal” des Neuen Stadthauses tagte. Demokratische Politiker wurden verprügelt und mussten fliehen. In den folgenden Monaten dividierte sich die Stadt in zwei Hälften, die Spaltung der Stadt schritt fort. Ihren Höhepunkt erreichte sie 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer. Die Tagung legt einen Schwerpunkt auf die Politik- und Rechtsgeschichte Berlins, berücksichtigt aber auch sozialgeschichtliche Fragen. Der Status der Stadt findet besondere Berücksichtigung. Denn ohne das Verständnis für die Übernahme aller Staatsgewalt durch die vier Alliierten mit ihrer Berliner Erklärung vom 5. Juni 1945 sind die folgenden historischen Abläufe nicht nachvollziehbar.
Die Tagung wird vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und der Stiftung Berliner Mauer durchgeführt. Zielgruppe ist auch die Berliner Verwaltung.

Die Spaltung Berlins – Wissenschaftliche Tagung
6. und 7. Oktober 2016 | 9.00 Uhr
Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund | Mohrenstraße 64 | 10117 Berlin


1. Die Ausgangslage: Berlin nach dem Krieg
2. Das Fanal: Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD
3. Die Herausforderung: Währungsreform, Blockade und Sturm aufs Parlament
4. Die Konsequenzen: Spaltung der Stadt und ihrer Verwaltung
5. Ausblick: Berlin und die Deutsche Einheit

Das Programm finden Sie online unter: http://www.berlin.de/lstu/veranstaltungen/artikel.512614.php

MedienvertreterInnen werden um eine vorherige Anmeldung gebeten
(E-Mail: info@lstuberlin.de, Telefon: 030 / 24 07 92 – 0).

Eine Kooperationsveranstaltung des Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, des Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst und der Stiftung Berliner Mauer

Presseeinladung [PDF, 70,00 KB]