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MONTAG, 10. APRIL 2017
STIFTUNG BERLINER MAUER GRATULIERT DEM VORSITZENDEN IHRES WISSENSCHAFTLICHEN BEIRATS

Die Stiftung Berliner Mauer gratuliert dem langjährigen Vorsitzenden ihres wissenschaftlichen Beirats und Mitglied des Stiftungsrats, Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, zum 70. Geburtstag. Henke ist seit langem intensiv in Beiräten und Kommissionen an der Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur beteiligt. Seit 2006 ist er Beiratsvorsitzender und Stiftungsratsmitglied der Stiftung Berliner Mauer und hat deren Entwicklung entscheidend geprägt. Sowohl bei der Entstehung und Erweiterung der Außenausstellung im Gedenkstättenareal in der Bernauer Straße als auch bei der Konzeption der neuen Dauerausstellung im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer setzte Henke wichtige Impulse.

Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier betont: „Ich gratuliere Prof. Dr. Henke zu seinem 70. Geburtstag und möchte dies zum Anlass nehmen, ihm für sein Engagement für die Stiftung Berliner Mauer zu danken. Er gehört zu den wenigen, die sich schon sehr früh – noch vor der Gründung der Stiftung im Jahr 2008 – und mit viel Offenheit und Energie für die Entstehung einer Gedenkstätte in der Bernauer Straße eingesetzt haben. Seine Expertise und Fachkompetenz sind für die Arbeit des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung sehr wertvoll.“

Klaus-Dietmar Henke wurde am 10. April 1947 geboren. Er studierte von 1969-1974 Neuere und Neueste Geschichte und Politikwissenschaft in München. 1979 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte. Sechs Jahre später wurde er Stellvertretender Chefredakteur der „Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte“. Ab 1992 baute Klaus-Dietmar Henke die Abteilung Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) auf und leitete sie. Von 1997 bis 2012 hatte er den Lehrstuhl für Zeitgeschichte in Dresden inne. Bis 2001 war er zudem Direktor des dortigen Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung. Seit 2011 ist Henke Sprecher der „Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968“. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden fortlaufend veröffentlicht. Henke engagiert sich außerdem für die Errichtung eines Museums des Kalten Krieges am einstigen Grenzübergang „Checkpoint Charlie“ in Berlin. Im Oktober 2016 wurde er für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Berliner Mauer ernannt.

Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Berliner Mauer finden Sie unter: http://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/beirat-der-stiftung-berliner-mauer-52.html

Pressemitteilung [PDF, 130,00 KB]