Sie sind hier: Startseite | Presse

MITTWOCH, 6. SEPTEMBER 2017
„BERLINER KRÄHEN“ VON MARIA UND NATALIA PETSCHATNIKOV - KÜNSTLERISCHE INSTALLATION IN DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Berlin 6. September 2017 – Seit heute ist im Außengelände die Kunstinstallation „Berliner Krähen“ der russischen Künsterlinnen Maria und Natalia Petschatnikov zu sehen. Die Installation besteht aus rund 1.000 lebensgroßen, bemalten Krähenskulpturen, die im Roggenfeld an der Kapelle der Versöhnung im Außengelände Gedenkstätte ausgestellt sind. Ergänzt werden die Skulpturen durch Fotografien und Erinnerungen von Zeitzeugen.

Die Kunstinstallation ist inspiriert von den Krähen, die sich im geteilten Berlin allabendlich im Todesstreifen der Berliner Mauer versammelten und so zu einem Symbol der Mauer wurden.

Krähen sind hochintelligente und grazile Vögel. Sie sind omnipräsent im Alltag der Berliner Bevölkerung, doch nur wenigen ist ihre besondere Bedeutung für die Geschichte der Berliner Mauer bekannt. Zahlreiche Tiere fanden dort – an der Grenze der geteilten Welt – ein Zuhause. Jeden Abend wiederholte sich hier ein besonderes Schauspiel: Die Tiere suchten den Todesstreifen auf und versammelten sich, bevor sie zu ihren Schlafplätzen in den umliegenden Parkanlagen aufbrachen. Die schwarz-grauen Vögel sind als Nebelkrähen bekannt, die schwarzen Saatkrähen kommen aus Westeuropa. Nur im Berliner Raum treffen beide aufeinander.

Mit ihrer Installation erinnern die Künstlerinnen daran. Die Krähen sind im Rahmen von Workshops mit BesucherInnen der Gedenkstätte sowie Jugendlichen und Senioren in den letzten Monaten entstanden. Jede/r, der eine Krähe bemalt hat, kann diese nach Beendigung der Kunstaktion zurückbekommen.
Die Installation ist bis zum 24. September 2017 auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer zu sehen.

PM Die Berliner Krähen (06.09.2017)
Die Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov
PM Die Berliner Krähen (06.09.2017)



Eine Installation der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Berlin und dem Quartiersmanagement Brunnenstraße

Pressemitteilung [PDF, 240,00 KB]