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DONNERSTAG, 4. JANUAR 2018
STIFTUNG BERLINER MAUER ZIEHT POSITIVE BILANZ 2017

Berlin, 4. Januar 2018 – Rund 967.000 Menschen haben im Jahr 2017 die historischen Gedenkorte der Stiftung Berliner Mauer besucht: die Gedenkstätte Berliner Mauer, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde sowie die Ende August hinzugekommene Gedenkstätte Günter Litfin.

Allein das Dokumentationszentrum in der Bernauer Straße zählte im Jahr 2017 rund 375.000 BesucherInnen. Die dortige Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“ überschritt damit die Millionenmarke: Seit ihrer Eröffnung im November 2014 haben mehr als 1,2 Millionen Menschen die Dauerausstellung besucht.

Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, erklärte: „Gerade der Erfolg unserer Dauerausstellung zeigt uns, wie wichtig den Menschen die Beschäftigung mit der Geschichte, wie groß das Interesse an Themen wie Demokratie und Diktatur, Menschenrechten und Freiheit ist. Die historische Dimension dieser Themen zu erklären und gleichzeitig aktuelle Fragestellungen zu berücksichtigen, ist unser Auftrag und steter Antrieb. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die wenigen historischen Orte in Berlin, an denen noch Spuren der Geschichte von Mauer und Teilung zu finden sind, zu bewahren und zu vermitteln.“

Insgesamt kamen in die Gedenkstätte Berliner Mauer rund 956.000 Gäste; die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde besichtigten rund 10.800 Menschen. Im Durchschnitt zählten die historischen Orte gemeinsam etwa 2.650 BesucherInnen pro Tag. Im Jahresergebnis verzeichnet die Stiftung einen leichten Rückgang der Besucherzahlen von ca. 2% gegenüber dem Vorjahr. Über die Hälfte der BesucherInnen kam aus dem Ausland, was den Trend des Vorjahres bestätigt.

Mit ihren zahlreichen Bildungsangeboten – darunter Führungen, Seminare, Projekttage, Zeitzeugengespräche u. a. m. – erreichte die Stiftung Berliner Mauer im Jahr 2017 rund 74.000 TeilnehmerInnen aller Altersstufen, darunter ca. 54.000 Schülerinnen und Schüler. Allein an den über 2800 Führungen (davon ca. 70% in deutscher Sprache, 30% in anderen Sprachen) nahmen rund 60.000 Interessierte teil. Durch Führungen in Leichter Sprache sowie Tastführungen konnte das inklusive Bildungsangebot ausgebaut werden.

Außerdem standen 38 Sonderveranstaltungen (Vorjahr: 33) auf dem Programm der Stiftung. Neben den beiden zentralen Gedenkveranstaltungen am 13. August (Jahrestag des Mauerbaus) sowie am 9. November (Jahrestag des Mauerfalls) zählten dazu Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Lesungen, eine wissenschaftliche Konferenz, Ausstellungsvernissagen u. a. m..

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