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DIENSTAG, 12. OKTOBER 2010
AUSZEICHNUNG FÜR DIE GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Auszeichnung für die Gedenkstätte Berliner Mauer

Sonderpreis im Rahmen des Deutschen Städtebaupreises 2010

Die Gedenkstätte Berliner Mauer erhielt eine Auszeichnung im Rahmen des Sonderpreises des Deutschen Städtebaupreises. Gewürdigt wurden hier die Landschaftsarchitekten sinai. , die Architekten Mola Winkelmüller, der Ausstellungsplaner ON architektur und die Grafiker Weidner Händle gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer, Grün Berlin GmbH und der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung.
Der Ort erzähle die Geschichte der Streitigkeiten um die Mauer nach ihrem Sturz und erinnere an die frühere Dramatik, so die Begründung. Die Jury: „Die Überzeugungskraft des Konzeptes liegt im Augenmaß, der Authentizität, der Ausdrucksstärke und der Anteilnahme für die Opfer.“

Nach einem internationalen Wettbewerb wird der ehemalige Mauerstreifen mit seinen zahlreichen historischen Ereignissen von Flucht und Teilung zu einer Erinnerungslandschaft gestaltet. Der erste Ausstellungsbereich zwischen Garten- und Ackerstraße ist bereits fertig gestellt. Bis 2012 wird die
Gedenkstätte Berliner Mauer auf einer Länge von 1,2 Kilometern entlang des früheren Mauerverlaufs erweitert.

Den Deutschen Städtebaupreis 2010 hat das Projekt Stubengasse in Münster erhalten. Hier wurde die letzte große Kriegsbrache in der Innenstadt von einer verkehrsbelasteten, für Wohnen wie Gewerbe unattraktiven Randzone in ein lebendiges Stadtviertel verwandelt. Ausgelobt ist der Preis von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, gefördert von der Wüstenrot Stiftung.

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

www.staedtebaupreis.de

www.dasl.de

Pressemitteilung [PDF, 160,00 KB]