RISIKO FREIHEIT - ONLINE-AUSSTELLUNG

Mehr als drei Millionen Menschen verlassen die DDR von ihrer Gründung bis zum Mauerbau 1961 in Berlin. Die gewaltsame Teilung der Stadt erzeugt Protest: West-Berliner helfen Verwandten und Freunden zur Flucht, um sich den Maßnahmen der DDR-Regierung zu widersetzen. Bald nimmt die spontane Fluchthilfe organisierte Formen an.

Hilfsbereitschaft, ihre politische Überzeugung, aber auch Wut auf das brutale Grenzregime leiten die Fluchthelfer. Da die Grenze ausgebaut und zunehmend kontrolliert wird, müssen sie immer neue Fluchtmittel und -wege finden. Materielle Zwänge und Interessen gewinnen an Bedeutung.

Die Online-Ausstellung „Risiko Freiheit“ der Stiftung Berliner Mauer vermittelt in fünf Multimedia-Touren einen Einblick in die unterschiedlichen Phasen und Formen
der Fluchthilfe für DDR-Bürger von 1961–1989.

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