DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER 1961-1989

Mindestens 138 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet oder kamen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben.

  • 100 DDR-Flüchtlinge, die beim Versuch, die Grenzanlagen zu überwinden, erschossen wurden, verun­glückten oder sich das Leben nahmen
  • 30 Menschen aus Ost und West ohne Fluchtabsichten, die erschossen wurden oder verunglückten
  • Acht im Dienst getötete DDR-Grenzsoldaten, die durch Fahnenflüchtige, Kameraden, einen Flüchtling, einen Fluchthelfer oder einen West-Berliner Polizisten getötet wurden

Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. Ungezählt sind die Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihr Leben starben.

Biographische Porträts der 138 Todesopfer an der Berliner Mauer

Weitere Informationen

Die Opfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze

Ein aktuelles Projekt des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin widmet sich dem Schicksal der Opfer des DDR-Grenzregimes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ziel des Projektes ist es, alle Todesfälle an der Grenze außerhalb Berlins zu untersuchen und zu dokumentieren. Weitere Informationen sowie Biografien der Opfer finden Sie auf der Projekt-Website.

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LITERATUR

Cover: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989
Hertle, Hans-Herrmann/Nooke, Maria u.a.: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 - 1989 Ein biographisches Handbuch. Hg. vom Zentrum für Zeithistorische Forschung
Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer

KONTAKT

Dr. Maria Nooke
Fon: +49 (0)30 756 573 93
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