DO, 20.04.2017 - 19:00 UHR
DIE VERTANE CHANCE? MITTELOSTEUROPA – EIN VIERTELJAHRHUNDERT NACH DEM AUFBRUCH

Ein Vierteljahrhundert nach dem Aufbruch 1989/1990 befinden sich viele der mittel- und osteuropäischen Staaten in einer tiefen Krise. Der Versuch eines demokratischen Aufbaus in Russland nach dem Zerfall des sowjetischen Imperiums ist gescheitert. Wo steht die Ukraine auf ihrem Weg nach Europa? Populistische und nationalistische Kräfte in Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien dominieren den politischen Diskurs. Wer stellt sich ihnen entgegen? Worin liegen die Ursachen der Krise? Sind die Chancen für Demokratie und Menschenrechte verspielt oder kann aus der Krise ein neuer Aufbruch erwachsen? Der Förderverein der Gedenkstätte Berliner Mauer legt mit dieser Veranstaltung seinen Schwerpunkt auf die Diskussion der aktuellen politischen Entwicklungen in Mittelosteuropa.

Podiumsdiskussion mit:

  • Prof. Gwendolyn Sasse | wissenschaftliche Direktorin des ZOIS, Freie Universität Berlin
  • Wolfgang Templin | Bürgerrechtler, ehem. Leiter des polnischen Landesbüros der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Michael Cramer | MdEP, Bündnis 90/Die Grünen, Europabüro Berlin
  • Milan Horacek | tschechischer Bürgerrechtler und ehem. MdEP, Die Grünen/EFA
  • György Dalos | ungarischer Historiker und Schriftsteller

Begrüßung:

  • Reiner Felsberg | Vorstand des Fördervereins Gedenkstätte Berliner Mauer e.V.

Moderation:

  • Prof. Dr. Axel Klausmeier | Direktor der Stiftung Berliner Mauer

Foto: Tschechisch-österreichische Grenze bei Znojmo © Philipp Cerny

Termin:
Donnerstag, 20. April 2017 | 19 Uhr
Treffpunkt:
Besucherzentrum | Bernauer Str. 119 | 13355 Berlin
Der Eintritt ist frei


Eine Veranstaltung des Fördervereins Gedenkstätte Berliner Mauer e.V. in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer

Einladungsflyer