DI, 06.06.2017 - 19:00 UHR
Das „Land der Revolution“ und die Berliner Mauer

August 1961: Die Mauer wird gebaut – Frankreich weilt in den Ferien, den französischen Staatspräsident Charles de Gaulle beschäftigt in seinem Landhaus vor allem die Situation in Algerien. November 1989: Frankreich feiert den 200. Jahrestag der Revolution – die Berliner Mauer fällt. Freundschaftszüge verlassen den Pariser Ostbahnhof in Richtung Berlin; an die Stelle der Freude über die friedliche Revolution in der DDR tritt jedoch bald eine wachsende Skepsis gegenüber einem Wiedererstarken Deutschlands. 2009 schließlich setzt Frankreich mit einer Feier zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf der Place de La Concorde ein Zeichen für die deutsch-französische Solidarität. Drei Momente einer wechselvollen Beziehungsgeschichte, die in dieser Veranstaltung im Mittelpunkt steht: Welche Rolle spielte die Berliner Mauer im deutsch-französischen Verhältnis? Wie eigneten sich Zeitgenossen – insbesondere französische KünstlerInnen – dieses Bauwerk an? Welchen Platz nimmt sie heute in der Erinnerung ein?

Programm
Begrüßung: Prof. Dr. Axel Klausmeier | Stiftung Berliner Mauer
Diskussion: Thierry Noir | Berlin
Prof. Dr. Corine Defrance | Centre national de la recherche scientifique, Paris
Prof. Dr. Ulrich Pfeil | Université de Lorraine, Metz
Ronny Heidenreich | Berlin
Moderation: Dr. Emmanuel Droit | Centre Marc Bloch, Berlin

Termin:
Dienstag, 6. Juni 2017 | 19 Uhr
Ort:
Besucherzentrum | Bernauer Str. 119 | 13355 Berlin
Der Eintritt ist frei



In Kooperation mit dem Centre Marc Bloch im Rahmen von „Berlin auf Französisch - Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017“.

Einladungsflyer [PDF, 590,00 KB]