SO, 11.06.2017 - 18:00 UHR
Divided – Reagan in Berlin

1987 stand der US-Präsident Ronald Reagan vor dem Brandenburger Tor und forderte Michail S. Gorbatschow – Generalsekretär der KPdSU – auf: Wenn er die Veränderungen, die er in der Sowjetunion angestoßen hatte, wirklich ernst meine, dann gelte es, ein Zeichen zu setzen und die Mauer niederzureißen. 1987 waren Reagan und seine Worte sowohl zwischen Ost und West als auch innerhalb der beiden Lager umstritten. Tatsächlich jedoch fiel die Mauer zwei Jahre später. Dies ist Anlass genug, die Diskussion vor 30 Jahren noch einmal zu vergegenwärtigen: die Tumulte der Demonstranten mit der Polizei in West-Berlin, die Spannungen zwischen der SED und ihren sowjetischen Partnern in Ost-Berlin und den Stand der internationalen Beziehungen, auf welche Reagans Rede zielte.

BEGRÜßUNG:

Prof. Dr. Axel Klausmeier | Direktor der Stiftung Berliner Mauer


EINFÜHRUNGSFILM:

„Ronald Reagan in Berlin 1987“ | Aufnahmen aus der Filmsammlung des Landesarchivs Berlin

KURZVORTRÄGE & DISKUSSION:

  • Dr. Andreas Etges | Ludwig-Maximilians-Universität München Diskussion „Europa und die Welt 1987“

  • Stephanie Eisenhuth | Humboldt-Universität zu Berlin „Von Jubel- und Anti-Berlinern. US-Präsidenten auf Besuch in West-Berlin“

  • Dr. Jens Schöne | tellv. Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen „Keine tiefgründige Wirkung“? Ronald Reagan und die geteilte Stadt“



MODERATION:

PD Dr. Kirsten Twelbeck | Leibniz Universität Hanno

Termin:
11. Juni 2017 | 18 Uhr
Ort:
Besucherzentrum | Bernauer Str. 119 | 13355 Berlin
Der Eintritt ist frei



Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv.


Einladungsflyer [PDF, 210,00 KB]