SA, 29.07.2017 - 18:30 UHR
DIE HEILANDSKIRCHE IM KALTEN KRIEG

Die Heilandskirche war eine Kirche im Niemandsland. Denn nach 1961 verschwand der denkmalgeschützte Persius-Bau hinter der Mauer und verfiel. Mit Hilfe von Spendengeldern aus dem Westen wurde in den 80er Jahren zwar mit der Restauration begonnen, doch fürchteten die Grenztruppen die Republikflucht der Arbeiter. In Folge galt die Heilandskirche als bestgesicherte Baustelle Deutschlands. Heiligabend 1989 wurde sie mit dem ersten Gottesdienst nach 28 Jahren deshalb zu einem wichtigen Ort der Wiedervereinigung.

Der bebilderte Vortrag mit anschließender Diskussion – u.a. mit Jens Arndt – beleuchtet die Heilandskirche im Kalten Krieg als Symbol der deutsch-deutschen Teilung.

Termin:
Samstag, 29. Juli 2017 | 18.30 Uhr | Einlass ab 18 Uhr
Ort:
Schloss Sacrow
Eintritt:
10 € | ermäßigt 5 €



Vortrag und Diskussion begleitend zur Ausstellung „Gärtner führen keine Kriege“.

Einladungsflyer zur Ausstellungseröffnung [PDF, 1,8 MB]


Broschüre [PDF, 1,8 MB]