DO, 10.08.2017 - 18:30 UHR
1961 | 1989 MEDIEN, MACHT, ÖFFENTLICHKEIT – DER MAUERBAU IM SPIEGEL DER MEDIEN

Der Mauerbau zementierte die deutsche und europäische Teilung wie auch die Teilung der Welt in zwei ideologische Sphären. Ost- und Westeuropa sowie die USA und die UdSSR standen sich für Jahrzehnte in einem unerbittlichen Kalten Krieg gegenüber. Die Mauer wurde weltweit zum Unrechtssymbol. Wie erlebten Journalisten den 13. August 1961? Welche Rolle hatten „die“ Medien und wie reagierten sie auf das Ereignis? In welchem Verhältnis steht diese Reaktion zur objektiven Berichterstattung? Welche Verantwortung haben Medien und wie nehmen sie diese wahr?


Die zweiteilige Veranstaltungsreihe fokussiert die Wahrnehmung der Jahrhundertereignisse „Mauerbau“ und „Mauerfall“ in den deutschen und internationalen Medien. Dabei geht es nicht nur um die mediale Darstellung des Ereignisses, sondern auch die persönliche Einschätzung durch Medienvertreter, Historiker und Medienwissenschaftler.



BEGRÜßUNG:
Prof. Dr. Axel Klausmeier | Direktor der Stiftung Berliner Mauer

IM GESPRÄCH:

  • Karl-Heinz Baum | 1977-1990 Korrespondent der Frankfurter Rundschau in Ost-Berlin
  • Dr. Claus Löser | Filmhistoriker und Autor
  • Ulrich Schwarz | 1976-1977 und 1985-1989 Korrespondent des Spiegels in Ost-Berlin
  • Prof. Dr. Rolf Steininger| Historiker, Universität Innsbruck



MODERATION:
Dr. Jacqueline Boysen | Journalistin


Termin:
Donnerstag, 10. August 2017 | 18.30 Uhr
Ort:
Besucherzentrum | Bernauer Straße 119 | 13355 Berlin
Der Eintritt ist frei


Eine zweite Veranstaltung mit dem Titel „Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien“ findet am 6.11.2017 statt.

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.