SA, 02.09.2017 - 18:30 UHR
DIE WASSERGRENZE – DAS GRENZREGIME DER DDR IN BERLIN AM UND UNTER WASSER

Etwa 40 Kilometer der Grenzlinie in Berlin verliefen entlang von Seen oder Wasserstraßen. Zur Sicherung dieser Sektorengrenzen entwarf die DDR gesonderte Sperranlagen. Dabei bestand ein anfängliches Problem zunächst darin, dass die Wasserstraßen für den Gütertransport nach Ost-Berlin und die DDR deutlich wichtiger waren als für West-Berlin. Zudem gestaltete sich für die mit den Kontrollen beauftragten Polizeieinheiten die Beschaffung von Booten schwierig. So konsolidierte sich das Grenzregime erst mit dem Mauerbau am Wasser.

Der bebilderte Vortrag mit anschließender Diskussion – u.a. mit Gerhard Sälter & Manfred Wichmann – zeigt die Entstehung dieser besonderen Form des Grenzregimes seit den frühen fünfziger Jahren wie dessen Ausbau bis 1989.

Termin:
Samstag, 2. Sept. 2017 | 18.30 Uhr | Einlass ab 18 Uhr
Ort:
Schloss Sacrow
Eintritt:
10 € | ermäßigt 5 €



Vortrag und Diskussion begleitend zur Ausstellung „Gärtner führen keine Kriege“.

Broschüre [PDF, 1,8 MB]