MI, 06.09.2017 bis So, 24.09.2017
DIE „BERLINER KRÄHEN“

Krähen sind hochintelligente und grazile Vögel, sie sind omnipräsent im Alltag der Berliner Bevölkerung – doch nur wenigen ist ihre besondere Bedeutung für die Geschichte der Berliner Mauer bekannt. Zahlreiche Tiere fanden dort ein Zuhause, an der Grenze der geteilten Welt. Jeden Abend wiederholte sich hier ein besonderes Schauspiel: Die Tiere suchten den Todesstreifen auf und versammelten sich, bevor sie zu ihren Schlafplätzen in den umliegenden Parkanlagen aufbrachen. Sie wurden zu einem Symbol der Mauer. Die schwarz-grauen Vögel sind als „russische Krähen“ bekannt, die schwarzen Nebelkrähen kommen aus Westeuropa. Nur im Berliner Raum treffen beide aufeinander.


Die Künstlerinnen Natalia und Maria Petschanikov erinnern mit einer Kunstinstallation daran. Erneut wird ein Krähenschwarm im ehemaligen Todesstreifen landen und verweilen. Informationstafeln mit Fotografien und Erinnerungen von Zeitzeugen ergänzen die Installation.

Ort:Roggenfeld neben der Kapelle der Versöhnung | Bernauer Straße 4 | 10115 Berlin
Der Eintritt ist frei


In Kooperation mit der Ev. Versöhnungsgemeinde Berlin.

Einladungskarte [PDF, 370,00 KB]