DO, 21.09.2017 - 19:00 UHR
Buchvorstellung „Mauergeschichten von Flucht und Fluchthilfe. Begegnung mit Zeitzeugen“

Wie ging die Berliner Bevölkerung ab August 1961 mit dem Willkürakt des Mauerbaus um? Was bedeutete die Teilung Berlins für sie persönlich, und wie versuchten sie, die daraus resultierenden Probleme zu lösen? In dem von Maria Nooke herausgegebenen Buch erzählen Menschen aus Ost und West von ihren Erlebnissen und den damit verbundenen Gefahren: Ein ehemals überzeugter FDJ-Sekretär begründet seine Fahnenflucht als Grenzer und erzählt, wie ihn die Stasi im Westen verfolgte. Zwei Liebespaare beschreiben die abenteuerlichen Wege, auf denen sie trotz undurchlässiger Grenze zusammenfanden. Fluchthelfer schildern, wie sie für Freunde und Verwandte Tunnel bauten. Die Geschichten zeigen, wie die Mauer in Lebensplanungen eingriff, aber auch wie es immer wieder glückte, das Grenzregime zu unterwandern.


PROGRAMM

Begrüßung
Prof. Dr. Axel Klausmeier| Direktor Stiftung Berliner Mauer
Gespräch
Dr. Maria Nooke | Herausgeberin
Dr. Christoph Links | Verleger

Lesung
Oliver Brod, Nina West und Erwin Schastok
Einige Zeitzeugen werden anwesend sein.

Mauergeschichten



„Mauergeschichten von Flucht und Fluchthilfe. Begegnung mit Zeitzeugen“. Maria Nooke, Berlin 2017, Ch. Links Verlag, 128 Seiten, ISBN: 978-3-86153-956-8, 20,00 €

Weitere Informationen zur Publikation finden Sie hier


Termin: 21. September 2017 | 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum | Gedenkstätte Berliner Mauer | Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Der Eintritt ist frei
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag

Einladung [PDF, 530,00 KB]