MO, 06.11.2017 - 18:30 UHR
1961 | 1989 Medien, Macht, Öffentlichkeit

Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien

Mit den Umbrüchen und Friedlichen Revolutionen des Jahres 1989/90 gewannen die Menschen in der DDR und in Ostmitteleuropa ihre Freiheit und Unabhängigkeit von den kommunistischen Diktaturen. Die Revolutionen schufen nicht nur die Voraussetzungen für das Ende der deutschen und europäischen Teilung, sondern auch für die Teilung der Welt. Doch der Weg von der durch zwei Weltkriege und den Kalten Krieg geteilten Welt war und ist nicht einfach. Wie wurde und wird das Ende des Kalten Krieges und der Mauerfall in den internationalen Medien dargestellt und im Hinblick auf die allgemeinen Werte wie Freiheit und Demokratie eingeschätzt? Werden Auswirkungen auf die jeweiligen Nationalgeschichten gesehen und thematisiert? Gibt es Bezüge zum Mauerfall im heutigen Handeln?

Die zweiteilige Veranstaltungsreihe fokussiert die Wahrnehmung der Jahrhundertereignisse »Mauerbau« und »Mauerfall« in den deutschen und internationalen Medien. Dabei geht es nicht nur um die mediale Darstellung des Ereignisses, sondern auch die persönliche Einschätzung durch Medienvertreter, Historiker und Medienwissenschaftler.

Begrüßung:
Prof. Dr. Axel Klausmeier | Direktor der Stiftung Berliner Mauer
Im Gespräch:
Adam Krzeminski | seit 1973 Redakteur beim polnischen Wochenmagazin »Polityka«

Sergej Lochthofen | 1977–1990 Nachrichtenredakteur der SED-Bezirkszeitung »Das Volk«

Peter Pragal | seit 1974 Korrespondent der »Süddeutschen Zeitung« in Ost-Berlin, ab 1984–1990 des »Stern«

Jean-Luc Testault | seit 1982 Redakteur der AFP (Agence France-Presse), Nov. / Dez. 1989 AFP-Sonderkorrespondent in der DDR

Moderation:
Dr. Jacqueline Boysen | Journalistin
Termin: Montag, 6. November | 18.30 Uhr
Ort: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer

Der Eintritt ist frei.

Einladung als pdf [PDF, 240,00 KB]

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur