MO, 05.02.2018 - 19:30 UHR
28 | 28. Achtundzwanzig Jahre mit und ohne Mauer

Ein Mauermosaik mit Filmen, Musik und Diskurs

Ein historisches Datum: Am 5.2.2018 existiert die Berliner Mauer genauso lange nicht mehr, wie sie einst Berlin und einen Kontinent zerschnitt – rund 28 Jahre und drei Monate. Was bleibt von ihrer Geschichte in dem Moment, da die Mauer selbst Geschichte ist? Ist sie wirklich verschwunden – oder hat ihr Fall andere Mauern zum Vorschein gebracht?

In zwei Diskussionsrunden – „PAST“ und „FUTURE“ – beleuchten ExpertInnen, KünstlerInnen und (ehemalige wie heutige) AktivistInnen „28 Mauerjahre und ihre Aufarbeitung“ sowie die seit dem Mauerfall sichtbar gewordenen Gegenwartsmauern – ob im Sozialgefälle, in der Flüchtlingsfrage oder zwischen Demokraten und Antidemokraten. Thematisiert wird auch, auf welche Weise Künstlerinnen und Künstler helfen können, Mauern wahrnehmbar zu machen – und zu untergraben.

Außerdem auf dem Programm:
• seltene Mauer-Kurzfilme von Jürgen Böttcher, Marc Bauder, Hartmut Jahn, Holger Kulick, Peter Wensierski und dem MfS
• Live-Musik von Toni Krahl & Fritz Puppel (CITY) sowie „Herbst in Peking“

Moderation: Caro Korneli von Radio Fritz und der Chefredakteur des RBB, Christoph Singelnstein

In Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft, der Bundeszentrale für Politische Bildung, dem Berliner Kolleg Kalter Krieg und der Volksbühne Berlin

Ort: Volksbühne Berlin
Rosa Luxemburg Platz, 10178 Berlin

Eintritt: 3 €
Vorverkauf / Reservierungen ab 12.01.2018 an der Theaterkasse der Volksbühne

28/28 Volksbühne
Foto: An der Berliner Mauer nahe dem Potsdamer Platz im Frühjahr 1990
© Holger Kulick