MO, 07.05.2018 - 19:00 UHR
Am Rand der Welt. Die Mauerbrachen in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende

Buchvorstellung mit den Herausgebern Dr. Gerhard Sälter und Dr. Manfred Wichmann sowie AutorInnen des Bildbandes

West-Berlin wurde als politisches Gebilde und als Lebensgefühl erst durch die Mauer begründet, welche die Teilstadt seit 1961 vollständig umschloss. Die mauernahen Gebiete verödeten und verwilderten. Während das offizielle und repräsentative Berlin um Touristen warb, kam an den Rändern das Leben zum Erliegen. Diese Brachen weckten das Interesse von Fotografen – darunter auch Margret Nissen und Hans W. Mende. Ihre Bilder, die in dem neu erschienenen Band vorgestellt werden, gehören zu den eindrucksvollsten urbanen Fotografien jener Zeit.

Programm:
Präsentation der Fotografien
stadtgeschichtliche und fotohistorische Einordnung

Mitwirkende:
Gerhard Sälter und Manfred Wichmann | Herausgeber, Stiftung Berliner Mauer
Stefanie Eisenhuth | Historikerin, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Janos Frecot | Fotohistoriker und Gründer der Fotographischen Sammlung der Berlinischen Galerie

Termin:
Montag, 7. Mai 2018 | 19 Uhr

Ort:
Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer | Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei!
Keine Anmeldung erforderlich.

Gerhard Sälter / Manfred Wichmann (Hg.)
Am Rand der Welt
Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern
von Margret Nissen und Hans W. Mende
Berlin 2018, Ch. Links Verlag
128 Seiten, 89 Fotos
ISBN: 978-3-96289-002-5
20,00 Euro

Der Bildband mit zahlreichen Essays ist im März 2018 im Ch. Links Verlag in der Reihe Veröffentlichungen der Stiftung Berliner Mauer erschienen und kann online beim Verlag bestellt werden.



Einladungskarte [PDF, 1,2 MB]