FR, 28.05.2010 - 18:00 UHR
"ALLIIERTER KONTROLLRAT" - VIERMÄCHTESTATUS UND TEILUNG BERLINS, DEUTSCHLANDS, EUROPAS UND DER WELT

Vortrag und Podiumsdiskussion in englischer Sprache

28. Mai 2010, 18:00 Uhr
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119, 13355 Berlin


Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges setzten die Siegermächte den Alliierten Kontrollrat ein. Trotz der vier Besatzungszonen gab es damit ein Gremium, das die Regierungsgewalt über ganz Deutschland ausübte. Analog dazu wurde für Berlin die Alliierte Stadtkommandantur gebildet. Aber bereits 1948 kam die Arbeit beider Gremien zum Erliegen. Es herrschte Kalter Krieg zwischen den ehemals Verbündeten. Und doch war die formal letzte Sitzung der Alliierten Stadtkommandantur Berlins vom 2. Oktober 1990 eine notwendige Voraussetzung für die Wiedervereinigung Deutschlands. Und erst der so genannte Zwei-plus-vier-Vertrag gab Deutschland seine volle Souveränität wieder.
Nach einem Einführungsvortrag diskutieren namhafte Historiker aus Russland, den USA und Großbritannien mit dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Schütz über die Konsequenzen des Viermächtestatus für Berlin und darüber, wie sich der Systemgegensatz bis zum Ende des Kalten Krieges und darüber hinaus weltweit auswirkte.

Begrüßung
André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten, Berlin

Impulsreferat

Prof. Dr. Konrad Jarausch, The University of North Carolina at Chapel Hill, Charlotte, NC, USA

Auf dem Podium diskutieren

Prof. Dr. Ilya Gayduk, Russische Akademie der Wissenschaften, Moskau, Russland
Prof. Dr. Patrick Major, University of Reading, Großbritannien
Prof. Dr. Hope Harrison, George Washington University, Washington DC., USA
Klaus Schütz, Regierender Bürgermeister a.D., Berlin

Moderation

Dr. Christian Ostermann, Woodrow Wilson International Center for Scholars, Direktor des Cold War International History Project, Washington DC, USA


Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, dem AlliiertenMuseum e.V. und dem John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin

Einladung [PDF, 710,00 KB]