MI, 27.05.2015 - 19:00 UHR
Der deutsch-deutsche Umgang mit der Stasi-Hinterlassenschaft 1990

Vortrag und Podiumsdiskussion

Die Vernichtung von Stasi-Unterlagen setzte sich 1990 fort. Im Zuständigkeitsdickicht in der Normannenstraße zog die Stasi-Generalität die Fäden. Die Bundesregierung war alarmiert, als abgehörte Telefonate aus dem Westen auftauchten (Parteispenden). Es wurden Pläne geschmiedet, Stasi-Mitarbeitern Straffreiheit und Weiterbeschäftigung zu
gewähren. Es fragt sich, ob im Gegenzug kompromittierende Veröffentlichungen unterbleiben sollten.

Referat: Dr. Klaus Bästlein, Referent beim Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.

Podiumsdiskussion mit Johann Legner (Journalist), Jes Möller (Präsident des Brandenburgischen Verfassungsgerichts), Eckart Werthebach, (ehem. Berliner Innensenator) und Stefan Wolle (Historiker), moderiert von Gerald Endres (Journalist).

In Kooperation mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, dem DDR-Museum und der Robert-Havemann-Gesellschaft.

Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer