DO, 17.09.2015 - 19:00 UHR
Krieg im Äther – medialer Klassenkampf zwischen DDR und BRD von 1956 – 1989

Podiumsdiskussion mit Fernsehausschnitten – ein unterhaltsamer Einblick in die beiden deutschen Fernsehlandschaften im Kalten Krieg.

Diktatur gegen Demokratie, Ideologie gegen Information. Mit Sendebeginn des deutschen Fernsehens in Ost und West setzte in den 1950er Jahren eine mediale Konkurrenz zwischen den beiden Staaten ein. Ideologische Medienkämpfe lieferten sich vor allem Karl-Eduard von Schnitzler im „Schwarzen Kanal“ und Richard Löwenthal im „ZDF-Magazin“. Als Klassenkampf gegen den westdeutschen Imperialismus kreierte das DDR-Fernsehen die Sendereihe „Tele Studio West“, die auch die Zuschauer im Westen von der DDR- Politik zu überzeugen versuch-te. Das West-Fernsehen setzte die Sendereihe „Die Rote Optik“ dagegen.

Moderation: Prof. Jürgen Haase (Fraenger-Institut)
Podium: mit Dr. Jörg-Uwe Fischer, Historiker und Archivar beim Deutschen Rundfunkarchiv (DRA), Eberhard Görner (Dramaturg, Autor und Mitbegründer der Fernsehserie Polizeiruf 110) und Prof. Ernst Elitz (Gründungsintendant von Deutschland Radio, arbeitet als Journalist u.a. beim RIAS, Die Zeit, Spiegel und dem ZDF „heute journal“)

In Kooperation mit dem Wilhelm Fraenger-Institut, dem DRA und dem THILLM
Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die
Stiftung Berliner Mauer.


Termin: 17.09.2015, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer



PDF [PDF, 2,3 MB]