DI, 03.05.2016 - 19:00 UHR
Vernissage: Berlin Voids - Fotografien von Paul Raftery

Der Mauerstreifen im Wandel eines Vierteljahrhunderts

Podiumsdiskussion und Ausstellungseröffnung.


Foto: Paul Raftery
Bei seinem Gang über den ehemaligen Mauerstreifen durch und rund um Berlin hat der britische Fotograf Paul Raftery beeindruckend festgehalten, wie sehr sich das frühere Grenzgebiet im Laufe eines Vierteljahrhunderts verändert hat: Hier neu bebaut mit modernen Wohnungen, Bürobauten und Einfamilienhäusern, dort als Müllplatz und Abstellfläche für Wohnwagen und Fahrzeuge genutzt. Auch als Kunst- und Erholungsraum bietet der ehemalige Mauerstreifen für viele Berliner Nischen. Die Fotos zeigen Orte, die in ihrer Vielfalt Bindeglieder zwischen den ehemals beiden Teilen Berlins sind und von vielen Berlinern und Berlinerinnen schon lange nicht mehr als ehemaliges Mauergebiet wahrgenommen werden.

Zur Vernissage wird sich ein fachkundiges Podium mit den Veränderungen des Mauerstreifens während der vergangenen 25 Jahre beschäftigten. Welche Bedeutung hat das frühere Grenzgebiet aus städtebaulicher Sicht, wie nutzen Künstler diesen Stadtraum, was ist aus den nach 1989 entstandenen Visionen für den ehemaligen Grenzstreifen geworden, wird dem Mauerstreifen als Naturraum ausreichend Bedeutung beigemessen?

Podium:
Michael Cramer - MdEP (Grüne) und Initiator des Berliner Mauerwegs
Manfred Kühne - Abt.leiter (Städtebau und Projekte) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Manfred Zache - Stadtplaner und Architekt
Lutz Henke - Künstler und Kurator

Moderation:
Günter Schlusche – Stiftung Berliner Mauer

Podium: 19 Uhr
Vernissage: 20.30 Uhr

Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Laufzeit der Ausstellung: 4. Mai bis 3. Oktober 2016
Öffnungszeiten: Di bis So 10.00 - 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei