DO, 08.09.2016 - 19:00 UHR
Film und Diskussion: „…weil das mein Befehl war.“

Der Prozess gegen die DDR-Grenzer, die auf Chris Gueffroy geschossen hatten, war der erste der Mauerschützenprozesse, die zwischen 1991 und 2004 geführt wurden. Das Urteil in diesem Verfahren setzte den Maßstab für die juristische Aufarbeitung der Todesschüsse an Mauer und Grenze. Der Film dokumentiert die damalige Stimmung und die Ansichten der Beteiligten. In der Diskussion werden die Positionen aus heutiger Sicht reflektiert und ein Fazit zur juristischen Aufarbeitung gezogen.

Begrüßung:
Prof. Dr. Axel Klausmeier , Stiftung Berliner Mauer
Dokumentarfilm: „Ein gerechtes Urteil“ (WDR 1992, 45 min)

Es diskutieren:
Karin Gueffroy , Mutter des an der Mauer erschossenen Chris Gueffroy
Bernhard Jahntz, Oberstaatsanwalt, Ankläger im Prozess gegen Mauerschütze
Dr. Theodor Seidel, Vorsitzender Richter im 1. Mauerschützenprozess
Klaus Salge, Filmmacher

Einführung und Moderation: Dr. Maria Nooke, Stiftung Berliner Mauer

Ort:
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit der RAG Berlin von Gegen Vergessen – Für Demokratie

Flyer: Diskussion zum Beginn der Mauerschützenprozesse [PDF, 390,00 KB]