MI, 28.09.2016 - 19:00 UHR
Podiumsdiskussion: Kommunistische Geschichtswissenschaft

In der DDR bestimmte die SED auch die Geschichtswissenschaft. Nicht Fakten und deren Interpretation prägten historische Betrachtungen, sondern das Partei-Dogma von Gesetzmäßigkeiten der historischen Prozesse. Die angebliche Wissenschaftlichkeit des Marxismus-Leninismus führte gerade in der Historiographie zu Absurditäten. Gab es überhaupt eine kommunistische Geschichtswissenschaft? Wie wurde in der DDR historisch gearbeitet? Und was blieb davon nach 1989?

Kurzvortrag: Prof. Dr. Christoph Kleßmann, Berlin

Es diskutieren:
Prof. Dr. Eckhard Jesse, Chemnitz
Prof. Dr. Christopf Kleßmann, Berlin
Prof. Dr. Wolfgang Küttler, Berlin
Prof. Dr. Bernd Stöver, Potdam

Moderation: Prof. Dr. Axel Klausmeier, Stiftung Berliner Mauer

Ort:
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

In Kooperation mit dem Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staats-sicherheitsdienstes der ehemaligen DDR