DO, 06.10.2016 - 09:00 UHR BIS FR, 07.10.2016
Wissenschaftliche Tagung: Die Spaltung Berlins

Der „Sturm auf das Stadthaus” am 6. September 1948 ist fast vergessen. Eine von der SED mobilisierte Menge sprengte die Berliner Stadtverordnetenversammlung, die im “Bärensaal” des Neuen Stadthauses tagte. Demokratische Politiker wurden verprügelt und mussten fliehen. In den folgenden Monaten dividierte sich die Stadt in zwei Hälften, die Spaltung der Stadt schritt fort. Ihren Höhepunkt erreichte sie 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer.

Die Tagung fokussiert die Spaltung Berlins von 1945 bis 1950. In fünf verschieden Vortragsrunden beschäftigt sich die Tagung mit den Anfangsjahren der Spaltung Berlins:

1.Die Ausgangslage: Berlin nach dem Krieg
2.Das Fanal: Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD
3.Die Herausforderung: Währungsreform, Blockade und Sturm aufs Parlament
4.Die Konsequenzen: Spaltung der Stadt und ihrer Verwaltung
5.Ausblick: Berlin und die Deutsche Einheit

Die weitere Entwicklung über den Mauerbau bis zur Überwindung der Spaltung wird perspektivisch einbezogen. Die Tagung wendet sich an die Mitarbeiter der Berliner Verwaltung, die Lehrerschaft und in der politischen Bildung Tätige, aber auch an interessiertes Publikum der drei Veranstalter.

Weitere Details zum Tagungsprogramm finden Sie hier.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei, setzt aber eine schriftliche Zulassung voraus. Diese wird vom Landesbeauftragten nach Eingang der Anmeldungen erteilt. Anmeldesschluss ist der 30. September 2016.

Anmeldungen unter:
Berliner Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Scharrenstraße 17 | 10178 Berlin
Telefon: 030 / 24 07 92 – 0 | Fax: 030 / 24 07 92 – 99

Eine Kooperationsveranstaltung des Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, des Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst und der Stiftung Berliner Mauer