MI, 05.10.2016 - 19:00 UHR
Mauerblicke - Jugendliche setzen ihre Perspektive auf die Berliner Mauer ins Bild

Spuren der Berliner Mauer sind in der Stadt nur noch an wenigen Orten auffindbar. Einer von ihnen ist die Bernauer Straße. Dramatische Szenen, dokumentiert in berühmten Fotos, machten sie im Spätsommer 1961 weltbekannt. 2015 setzten sich Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums aus Berlin-Prenzlauer Berg in einer Projektwoche in der Gedenkstätte Berliner Mauer mit historischen Bildern und gegenwärtigen Spuren der Berliner Mauer auseinander. Ihre Perspektive auf die Mauer haben sie in eindrucksvollen Fotos festgehalten. Die Stiftung Berliner Mauer präsentiert nun mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen die Ergebnisse des Kooperationsprojekts in der Ausstellung „Mauerblicke“.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung schildert Klaus Kordon, erfolgreicher Autor zahlreicher Jugendbücher, die Sichtweise eines Zeitgenossen. Er ist in Prenzlauer Berg aufgewachsen. Sein späterer Fluchtversuch aus der DDR und die folgende politische Haft bilden den Hintergrund seines Romans „Krokodil im Nacken“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2003).

Begrüßung: Prof. Dr. Axel Klausmeier (Direktor der Stiftung Berliner Mauer), Martin Gutzeit (Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Berlin)

Lesung: Klaus Kordon


Die Ausstellung Mauerblicke ist bis Ende November 2016 zu sehen.
Der Eintritt ist frei.





In Kooperation mit dem Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staats-sicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Ort:
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119
13355 Berlin