Der Kontakt zu Zeitzeugen ist für die Arbeit der Gedenkstätte von besonderer Bedeutung. In den Erfahrungen jedes einzelnen Menschen, der den Mauerbau miterlebt und unter der Teilung gelitten hat, wird Geschichte konkret und nachvollziehbar. Im Zeitzeugenarchiv werden die Erinnerungen der Betroffenen gesammelt, aufbewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Weitergabe der Geschichten erfolgt auf verschiedenen Wegen:
- durch Gedenkveranstaltungen
- durch Ausstellungs- und Bildungsarbeit
- durch Veranstaltungen und Publikationen
Der Einbeziehung von Zeitzeugen in die Vermittlungsarbeit kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Unmittelbarkeit der Begegnung mit Menschen, welche die zu erinnernde Geschichte erlebt haben, ist aber zeitlich begrenzt. Deshalb ist das Sammeln und Sichern von Zeitzeugenberichten als Zeitdokumente ein wichtiger Bestandteil der Gedenkstättenarbeit.

