ZWISCHEN ABSCHIED UND ANKOMMEN. INTEGRATION IN DER ERFAHRUNG VON MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN

Tagungsdokumentation

Flucht, Vertreibung und andere Arten von Migration in ihrem jeweiligen historischen Kontext zu betrachten und dabei einen Schwerpunkt auf die Integrationsprozesse und -erfahrungen von Zugewanderten nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute zu setzen, war Ziel der zweitägigen Tagung in der Gedenkstätte Berliner Mauer – Stiftung Berliner Mauer vom 7.–8. April 2016. Sie wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Im Westen angekommen? Die Integration von DDR-Zuwanderern als historischer Prozess“ durchgeführt. Unter der Projektleitung von Dirk van Laak (Gießen) entstehen in Kooperation mit der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde momentan drei Forschungsarbeiten von Andrea Genest (Berlin), Bettina Effner (Berlin) und Florentin Mück (Gießen), die sich mit einer vergleichsweise privilegierten Migrantengruppe, den deutsch-deutschen Übersiedlern der Jahre 1949–1990, befassen. Als deutsche Staatsbürger hatten sie in ihrem neuen Umfeld kaum Sprach- und vergleichsweise geringe Anerkennungshürden zu meistern. Trotzdem war auch diese Integration ein langer administrativer und kultureller Prozess. Auf der Tagung wurden die Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts vorgestellt und die historische Dimension von Integrationsprozessen diskutiert. Dabei ging es vornehmlich darum, einen historischen Vergleich derjenigen Migrationsphase, die man als Integration bezeichnet, zu ziehen. Es wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Integration von Nachkriegsflüchtlingen, Vertriebenen, "Gastarbeitern" oder Asylsuchenden herausgearbeitet und Kriterien für eine "erfolgreiche" Integration, Eingliederung oder Akkulturation diskutiert. Schließlich wurde nach der Bedeutung der Migrationsgeschichte in der Geschichtswissenschaft insgesamt gefragt.

Die Tagung fragte nach den Migrant/innen selbst, ihren Handlungsspielräumen im 20. Jahrhundert, den Herausforderung von Integration sowie nach dem Themenfeld Migration und Erinnerung. Abgerundet wurde die Tagung durch eine öffentliche Abendveranstaltung zum Thema "Ankommen- und dann? Integration in der Erfahrung von Migranten und Migrantinnen" sowie durch zwei Führungen in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde durch Bettina Effner (Berlin) und auf dem Außengelände der Gedenkstätte Berliner Mauer durch Susanne Muhle (Berlin). Die Beiträge werden hier nicht strikt nach dem Tagungsprogramm, sondern in thematischen Blöcken beschrieben.

Audiodokumentation: Begrüßung und Einführung

  1. Maria Nooke zur Begrüßung
  2. Dirk van Laak zur inhaltlichen Einführung
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Politische Faktoren der Integration

Patrice Poutrus (Berlin) machte mit seinem Auftaktvortrag die Veränderungen in der Definition des Flüchtlingsbegriffs in der Bundesrepublik durch die Zusammenfassung der Flüchtlings- und Asylpolitik deutlich. Einen gesicherten Aufenthaltsstatus sieht Poutrus als Voraussetzung für das Gelingen von Integration. Diese sei "kein Stöckchen, über das der Migrant springen soll", sondern ein gegenseitiger Prozess. Auf die Frage, wann Integration als erfolgreich zu bewerten sei, formulierte er drei Thesen: Erstens habe es noch keine konfliktfreie Integration in die deutsche Gesellschaft gegeben. Zweitens sei Integration von der Anerkennung durch die aufnehmende Gesellschaft und von der Art und dem Umfang der staatlichen Investitionen abhängig. Und drittens dauere der Integrationsprozess eine ganze Generation.

Ähnlich argumentierte auch Haci Halil Uslucan (Duisburg/Essen), der die Bedeutung eines gleichberechtigen Zugangs zu Bildung für Jugendliche - ob mit oder ohne Migrationshintergrund - unterstrich. Seit den Bildungsreformen der 1960er-Jahre sei zwar der Anteil der Studierenden aus der Mittel- und Oberschicht um 30 Prozent gestiegen, der aus der Unterschicht jedoch nur um 9 Prozent. Dieser eingeschränkte Zugang zu Bildung mache sich vor allem bei Migrant/innen bemerkbar. Einheimische Kinder hätten eine 1,7 Mal höhere Chance auf eine Empfehlung für Realschule und Gymnasium als Kinder mit Migrationshintergrund. Die "Kultur des Förderns"[1] von Schüler/innen in Deutschland liege im internationalen Vergleich auf den letzten Plätzen. Um (latentem) Rassismus entgegenzuwirken, brauche es, so der Psychologe, bessere interkulturelle Bildung in den Schulen und in der Lehrerausbildung.[2]

Mehr Verständnis für die Lebensbedingungen von Migrant/innen forderte Sylvia Hahn (Salzburg) in ihrem Beitrag über südosteuropäische Migration nach Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg. Dazu legte sie drei Parameter für die Betrachtung der migrantischen Akteure und ihres Umfelds zugrunde: Erstens seien die Ursachen von Migration nicht eindeutig: im Lebenslauf von Geflüchteten und Zugewanderten gäbe es Übergänge von Flucht zu Arbeitsmigration. Zweitens spielten Lebenszyklen bei der Integration eine große Rolle: In Bezug auf Erfahrung, Chancen und Integrationsleistung mache es einen Unterschied in der Biographie eines Individuums, in welchem Alter es in ein neues Land komme. Drittens schaffe Migration unweigerlich transregionale Familienbeziehungen und globale Netzwerke: Die Diaspora einer einzelnen Familie in verschiedene Regionen und Länder, die damit verbundenen Brüche in der Tradition der Mehrgenerationenfamilie sowie die neuen Netzwerke, die global entstünden, hätten Auswirkungen auf den Integrationsprozess und die Identität der Migrant/innen.

Über Identität und Selbstbestimmung in Großbritannien sprach Imke Sturm-Martin (Köln) in ihrem Beitrag zur ersten global geprägten Einwanderungsgesellschaft Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu den Staatsbürgern wurden neben den "Britons" auch die durch die Kolonialherrschaft besetzten "Colonial subjects" und "Citizens of the UK & Colonies" subsumiert. Obwohl diese Einwanderer durch die Kolonialzeit mit Sprache, Kultur und Religion Großbritanniens vertraut waren, kam es zu Konflikten bei deren Anerkennung und Integration durch die britische Gesellschaft. Bereits sehr früh setzte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Postkolonialismus mit der Gründung des "Institute of Race Relations" und deren Publikationsreihe "Race & Class"[3] im Jahr 1958 ein.

Bedeutung der europäischen Migrationsgeschichte

Welchen Stellenwert die europäische Migrationsgeschichte heute hat, skizzierte Rainer Ohliger (Berlin). In zehn Thesen und Überlegungen versuchte er, die Abhängigkeiten zwischen Migrationsforschung und Geschichtswissenschaften sowie zwischen globaler, europäischer und nationaler Geschichtsschreibung zu verdeutlichen. Migrationsgeschichte sei eine vergleichsweise junge und ausbaufähige Disziplin. Diese sei inhaltlich jedoch nicht auf die Zeitgeschichte nach 1945 begrenzt. Die europäische Migrationsgeschichte orientiere sich bislang an traditionellen nationalen Denkmustern, biete aber einen guten Ausgangspunkt für "neue nationale und dialektische europäische Narrationen". Das große Potenzial hin zu mehr "Europäizität" diene als Ergänzung für eine Nationalgeschichte.

Über Einwanderung in die DDR referierte Patrice Poutrus (Berlin) in seinem zweiten Beitrag und hob hervor, dass diese immer von oben geplant sei. Einwanderer, beispielsweise Vertragsarbeiter aus sozialistischen Staaten wie Vietnam, Mozambik, Angola, Ungarn oder Polen, politische Flüchtlinge und ausländische Studierende wurden je nach Status und Herkunft begünstigt und/oder besonders streng überwacht. Da ihre Anwesenheit von "oben" aufgebürdet und oftmals mit politischen Zielen verbunden war, empfanden viele DDR-Bürger/innen, so Poutrus, eher Misstrauen gegenüber den Einwanderern. Größer dagegen war die Aufnahmebereitschaft bei den Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten und Ost- und Ostmitteleuropas, deren Zahl 1949 auf vier der insgesamt 18 Millionen Einwohner der SBZ geschätzt wird. In der Diskussion wurde anschließend die Frage erörtert, ob die Integration der Vertriebenen in der SBZ/DDR auch deshalb so gut funktionierte, weil es mit den sowjetischen Truppen noch "fremdere" Bewohner gab, gegen die man sich gemeinsam abgrenzen konnte. Ähnliches könnte für die westlichen Besatzungszonen gelten.

Michael Schwartz (Berlin) ergänzte in seinem Beitrag, dass die gemeinsame NS-Vergangenheit und Fronterfahrung von Vertriebenen und Ansässigen (in Ost und West) ebenfalls zu einer Verbundenheit beigetragen hätte. Durch Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung hatten die Flüchtlinge nicht nur alles Hab und Gut verloren, sondern auch ihren sozialen Status. Im Westen brachte sie die Erinnerung an die "Kalte Heimat"[4] zusammen und mündete 1950 in der Charta der Heimatvertriebenen. Der lange Abschied vom "Recht auf Heimat" kam mit dem Beginn der Neuen Ostpolitik unter Willy Brandt. Schwartz betonte, dass erst die dritte Generation die "neue" Heimat angenommen habe.

Immer wieder nahmen die Referierenden in ihren Beiträgen und die Teilnehmenden in den anschließenden Diskussionen Bezug auf die Parallelen zwischen der Gruppe der DDR-Zuwanderer und die der (Spät-)Aussiedler. Zum einen gibt es eine gemeinsame Schnittmenge der Flüchtlinge, da rund ein Drittel aller "Republikflüchtlinge" aus der DDR ehemals Vertriebene waren. Zum anderen verfügten beide Gruppen über ähnliche Ausgangsbedingungen bei ihrer Ankunft im Westen, wie zum Beispiel die unmittelbare Erlangung der bundesrepublikanischen Staatsangehörigkeit samt den Rechten und Pflichten.

Gesellschaftliche Erwartungen an die Integration

In einer visuellen Einführung zum Auftakt der Abendveranstaltung zeigte Andrea Genest (Berlin) eine Auswahl in Deutschland publizierter Pressefotografien von der aktuellen Flüchtlingsmigration nach Europa. Diese verdeutlichte, wie rasch öffentliche Diskurse von Bildern beeinflusst werden können. Bereits am Vormittag hatte Genest in ihrem Beitrag darauf verwiesen, dass der bundesrepublikanische Diskurs der 1950er- und 1960er-Jahre zu den DDR-Flüchtlingen von bildhaften Begriffen wie "Strom", "Flut" oder "Welle" geprägt gewesen sei.[5] Sie teilte die Konstruktion des Flüchtlingsbildes in der Nachkriegszeit in zwei Abschnitte ein: Erstens in die Wahrnehmung des hilflosen Flüchtlings im Stadium der Transition, der insbesondere in gestellten Fotografien mit einem helfenden Gestus von Hilfsorganisationen und Politikern versorgt wurde und öffentliche Anteilnahme erregte; Zweitens, in die Wandlung des Flüchtlings zum Zugewanderten, der sich nach erfolgreicher Zuweisung von Arbeit und Wohnraum nun integrieren, bzw. wie es zeitgenössisch hieß "eingliedern" sollte. Besonders unbegleitete Jugendliche aus der DDR hätten einen schweren Stand gehabt. Sie wurden von der Gesellschaft als Gefahr für die westdeutsche Jugend gesehen, weil sie zum einen im Verdacht standen, die sozialistische Erziehung der DDR bereits verinnerlicht zu haben, zum anderen weil ihr Alleingang als Zeichen für zerrüttete Familienverhältnisse gedeutet wurde, und sie demnach "instabile" und "kriminelle" Charaktere besäßen. In dieser Argumentation sah Genest eine Legitimierung des konservativen Familienbildes der frühen Bundesrepublik.

Die Selbstorganisation und Interessensvertretung der DDR-Zuwanderer und Flüchtlinge im Westen untersucht Florentin Mück (Gießen) anhand von zwei nicht-staatlichen Flüchtlingsorganisationen. Der "Königsteiner Kreis" verstand sich selbst als Expertengruppe und beratende Instanz für Politik und Verwaltung in Fragen der deutsch-deutschen Beziehungen und zum Umgang mit DDR-Zugewanderten in der Bundesrepublik. Der "Verband der Sowjetzonenflüchtlinge" fusionierte 1962 mit anderen Verbänden zum "Bund der Mitteldeutschen" und wurde zur größten Interessensvertretung der DDR-Zuwanderer in der Bundesrepublik. Durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, beispielsweise zum Jahrestag des 17. Juni, und der Herausgabe von Vereinsorganen betrieben sie eine aktive Mitgliederpolitik und versuchten längerfristig als Interessenvertretung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene politisches Gewicht zu erlangen.

"Avantgarde der Migrationsgesellschaft" nannte Jannis Panagiotidis (Osnabrück) provokativ die (Spät-) Aussiedler in der BRD. Für die "privilegierten Migranten"[6] waren die Integrationsherausforderungen bzw. der -bedarf nicht offensichtlich, da sie, wie die DDR-Zugewanderten, als "Deutsche in Deutschland" gesehen wurden. Besonders die 1960er- und 1970er-Jahre werden als Zeit der "smooth adaptation" bezeichnet, in der die Anpassung und der Integrationsprozess fast unbemerkt geschah. Während Aussiedler/innen mit einem niedrigeren Bildungsstand sich aufgrund guter Deutschkenntnisse rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren wussten bzw. integriert wurden, hatten die besser ausgebildeten polnischen und russischen Spätaussiedler erhebliche Probleme durch Sprachbarrieren und durch die ablehnende bis fremdenfeindliche Haltung der deutschen Aufnahmegesellschaft. Die Migrationsforschung, da waren sich die Referierenden einig, würde zum Teil mehr über die Aufnahmegesellschaft verraten als über die Migrant/innen selbst.

Von den DDR-Zuwanderern der 1970er-Jahre sprach Bettina Effner (Berlin) ebenfalls als "privilegierte", aber auch "unsichtbare" Migrant/innen. Durch Sprache, Mobilität und Arbeitswilligkeit konnten sie sich sehr schnell auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft integrieren. Ihnen wurde in Form von Staatsbürgerschaft und staatlichen Hilfen, wie dem Lastenausgleichsgesetz, umfassende Teilhabe an der neuen Gesellschaft gegeben. Dadurch konnte jedoch nicht die Fremdheitserfahrung verhindert werden, mit der die Zugewanderten in der neuen Gesellschaft konfrontiert waren.[7] Die Orientierungslosigkeit im neuen System, das anfängliche Fehlen sozialer Kontakte und die ­- zumindest ab Ende der 1970er-Jahre - tendenziell feindselige Haltung der Aufnahmegesellschaft erschwerte das Entstehen eines Zugehörigkeitsgefühls. Auf der Basis von Zeitzeugeninterviews kam Effner zu dem Schluss, dass es für die aus der DDR Zugewanderten von enormer Bedeutung sei, aus heutiger Perspektive über ihre Migrationserfahrung auch als Herausforderung und Schwierigkeit sprechen zu dürfen.

Zu diesen subjektiven Erfahrungswerten von DDR-Übersiedlern und ihrem Handlungsvermögen ("agency") forscht Laura Wehr (München). In leitfadengestützten Einzel- und Gruppeninterviews befragt sie Familien, die in den 1980er-Jahren per Ausreiseantrag in den Westen gelangt sind. "Harte" Faktoren für die erfolgreiche Integration seien das Erlangen eines eigenen Zuhauses und einer ersten Arbeitsstelle. Dem hohen Integrationsengagement und den günstigen Aufnahmebedingungen würden jedoch biografische Einbußen, etwa bei der Anpassung an den Arbeitsmarkt, und fragile Identitäten gegenüberstehen. Wehr stellte kontrastierende Bewältigungsmuster innerhalb der Familien fest. So fühlten sich Kinder rückblickend häufig allein gelassen, da ihre Eltern sich mit sich selber und den neuen Herausforderungen auseinandersetzten. Für die Beschäftigung mit Migrationsgeschichte fordert Wehr eine akteurszentrierte Perspektive, die Berücksichtigung von intra- und intergenerationalen Bezügen sowie einen "transnational approach", der die soziale, familiäre und wirtschaftliche Stellung mit der im Ausgangsland in einen Vergleich setzt.

Ausblick

Am Ende der Tagung waren sich die Teilnehmenden einig, dass Migrationsgeschichte keine Minderheitengeschichte, sondern eine kritische Gesellschaftsgeschichte ist, die Anknüpfungspunkte zu aktuellen Geschehnissen bietet. Die Veranstaltung war ein wichtiger Impuls für die Geschichtswissenschaft, Migration und Integration als langfristige, historische, transregionale und transgenerationale Prozesse zu erkennen. Fast 27 Jahre nach der Wiedervereinigung bedeutet es einen Zugewinn für die deutsche Gesellschaft, dass die Integrationsleistungen der DDR-Zugewanderten wie auch der Aufnahmegesellschaft ernst genommen und Vergleiche zu anderen Flüchtlings- und Migrationsgruppen ermöglicht werden. Nach der Tagung steht nun noch drängender die Frage im Raum nach einem kategorisierbaren Selbstverständnis der DDR-Zugewanderten zwischen den Extremen einer Schicksalsgemeinschaft mit kollektiver Identität und dem scheinbaren Einzelgänger mit individueller, singulärer Erfahrung.

Tagungsbericht: Florentine Schmidtmann, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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[1] Vgl. Rainer Geißler / Sonja Weber-Menges, Migrantenkinder im Bildungssystem: doppelt benachteiligt, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 49 (2008), S. 14-22.
[2] Vgl. Haci Halil Uslucan, Dabei und doch nicht mittendrin. Die Integration türkeistämmiger Zuwanderer, Berlin 2011.
[3] Race & Class. A Journal on Racism, Empire and Globalisation, London.
[4] Andreas Kossert, Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945, Berlin 2008.
[5] Wie bei Harald von Koenigswald, Der unabsehbare Strom, Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen 1954; Vgl. Volker Ackermann, Der "echte" Flüchtling. Deutsche Vertriebene und Flüchtlinge aus der DDR 1945-1961, Osnabrück 1995.
[6] Vgl. Rainer Münz / Rainer Ohliger, Privilegierte Migration – Deutsche aus Ostmittel- und Osteuropa, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 27 (1998), S. 401-444.
[7] Vgl. Roswitha Breckner, Migrationserfahrung - Fremdheit - Biografie. Zum Umgang mit polarisierten Welten in Ost-West-Europa, Wiesbaden 2009.

Wiederabdruck mit freundlicher Genehmigung des Fachportals h/soz/kult – Kommunikations- und Fachinformation für die Geschichtswissenschaft:

Zusammenstellung: Katharina Hochmuth, Andrea Genest
Fotos: David Erdmann, Andrea Genest

Tagungsbericht: Zwischen Abschied und Ankommen. Integration in der
Erfahrung von Migrantinnen und Migranten, 07.04.2016 – 08.04.2016
Berlin, in: H-Soz-Kult, 26.07.2016, www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6628

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