DR. SUSANNE MUHLE

Susanne MuhleHistorikerin, geboren 1980 in Lohne (Oldenburg).
Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Europäischen Ethnologie und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, danach Promotion.

2003 bis 2005 studentische Mitarbeiterin im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster.

2006 bis 2008 Werkvertrag bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Abteilung Bildung und Forschung.

2010 bis 2012 wissenschaftliche Volontärin der Stiftung Berliner Mauer.

Seit Januar 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Berliner Mauer in den Bereichen Forschung und Historisch-Politische Bildungsarbeit.

November 2015 Auszeichnung mit dem Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung.

Seit Oktober 2016 wissenschaftliche Leiterin des Projekts Checkpoint Charlie.

Ausstellungen

  • 1961 │ 1989. Die Berliner Mauer. Dauerausstellung im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Eröffnung 2014.
  • Die Berliner Mauer. Dauerausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer im Gedenkstättenareal, sukzessive Eröffnungen 2010–2014.
  • "Wiedergutmachung als Auftrag". Dauerausstellung im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Publikationen (Auswahl)

Monographie

  • Auftrag: Menschenraub. Entführungen von Westberlinern und Bundesbürgern durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Analysen und Dokumente - Wissenschaftliche Reihe des BStU, Band 42, Göttingen 2015.

Herausgeberschaft

  • Die DDR im Blick. Ein zeithistorisches Lesebuch. Berlin 2008 (gemeinsam mit Hedwig Richter und Juliane Schütterle).

Artikel und Beiträge

  • Vorsicht! Bei Einladung Menschenraub. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Ausgabe 2/2016,S. 161–175.
  • Der Mauerbau und seine Auswirkungen im geteilten Berlin. In: Axel Klausmeier (Hg.): Die Berliner Mauer. Ausstellungskatalog der Gedenkstätte Berliner Mauer. Berlin 2015, S. 218–220.
  • "Wieder Menschenraub in Berlin?" Wie das MfS Menschen aus West-Berlin entführen ließ. In: Gerbergasse 18, Heft 77, Ausgabe 4/2015, S. 34–38.
  • Nächster Halt: Ost-Berlin. Entführungsaktionen des MfS in der U- und S-Bahn. In: Gerhard Sälter/Tina Schaller (Hg.): Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin. Berlin 2013, S. 39–46.
  • Mit "Blitz" und "Donner" gegen den Klassenfeind. Kriminelle im speziellen Westeinsatz des Ministeriums für Staatssicherheit. In: Susanne Muhle/Hedwig Richter/Juliane Schütterle (Hg.): Die DDR im Blick. Ein zeithistorisches Lesebuch. Berlin 2008, S. 159–167.
  • "Und das werde ich ein Leben lang nicht vergessen." Ein Rückerstattungsfall aus Münster. In: Alfons Kenkmann/Christoph Spieker/Bernd Walter (Hg.): Wiedergutmachung als Auftrag. Münster 2006, S. 229–245.

Mitarbeit

  • Helmut Müller-Enbergs (unter Mitarbeit von Susanne Muhle): Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Teil 3: Statistik. Berlin 2008.