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DONNERSTAG, 4. NOVEMBER 2021
EAST SIDE GALLERY - STIFTUNG BERLINER MAUER ENTSETZT ÜBER BESCHMIERUNGEN DURCH FUßBALL-FANS

Berlin, 4. November 2021 – Die Stiftung Berliner Mauer verurteilt die mutwilligen Beschmierungen, die Anfang der Woche unter anderem das Bild „Der müde Tod“ der Künstler Ralf Jesse und Hans-Peter Dürhager an der East Side Gallery zerstört haben. Die Stiftung wird strafrechtliche Schritte einleiten, weil es sich um Sachbeschädigung eines eingetragenen Denkmals handelt.

Der Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Axel Klausmeier, betont: „Wir erwarten, dass der Fußballverein Verantwortung für seine Fans übernimmt und die Reinigungskosten für den Schaden trägt. Die East Side Gallery ist aufgrund ihrer historischen Bedeutung ein eingetragenes Denkmal. Sie ist eines der international bekanntesten Denkmale dieser Stadt und verdient denselben Respekt wie etwa das Brandenburger Tor und die Deutsche Oper. Es ist überaus ärgerlich, dass wir als für den Ort verantwortliche Institution uns zum wiederholten Male mit der Säuberung und Instandhaltung der East Side Gallery beschäftigen müssen. Viel lieber würden wir uns auf unsere Vermittlungsarbeit konzentrieren und an diesem lebendigen und vielseitigen Ort mitten in der Stadt über die Berliner Mauer, ihre Wirkung und die Kraft der Kunst an der East Side Gallery diskutieren. Stattdessen muss nun erneut eine aufwendige Reinigung organisiert und bezahlt werden, um den historischen Ort zu erhalten.“


Pressemitteilung als PDF [PDF, 290,00 KB]

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Kontakt: Hannah Berger | Pressesprecherin Stiftung Berliner Mauer
Bernauer Straße 111 | 13355 Berlin |Tel. 030 / 213 0851 61 | E-Mail: presse@stiftung-berliner-mauer.de