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MITTWOCH, 25. SEPTEMBER 2013
UMBAU DES DOKUMENTATIONSZENTRUMS DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER FÜR NEUE DAUERAUSSTELLUNG

Außengelände, Aussichtsturm und Besucherzentrum bleiben während des Umbaus geöffnet – Sonderprogramm zum Abschluss der Ausstellung „Berlin, 13. August 1961“

Die Gedenkstätte Berliner Mauer bekommt eine neue Dauerausstellung. Dafür wird das Dokumentationszentrum ab dem 4. Oktober geschlossen, saniert und umgebaut. Während der Umbauphase bleiben der Aussichtsturm, der sich am Dokumentationszentrum befindet, sowie das Besucherzentrum und die Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte geöffnet.

Die bisherige Ausstellung zum Mauerbau „Berlin, 13. August 1961“, die 2001 eröffnet wurde, ist am Donnerstag, 3. Oktober zum letzten Mal zu sehen. Insgesamt haben seit 2001 mehr als 4 Millionen Menschen die Ausstellung besucht. Anlässlich des letzten Öffnungstages lädt die Stiftung zu einem kostenlosen Sonderprogramm mit Führungen und einem Rückblick auf die Ausstellung ein.

Sonderprogramm am 3. Oktober 2013

10.30 Uhr: Rundgang und Erläuterungen zum Konzept der neuen Dauerausstellung für Journalisten durch Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer
11.00 / 15.00 Uhr: Sonderführung durch die Ausstellung „Berlin, 13. August 1961“
11.45 / 15.45 Uhr: Führung durch die Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte, parallel: Führung für Kinder (8-12 Jahre)
17.00 Uhr: Rückblick auf die Ausstellung „Berlin, 13. August 1961“ mit Prof. Dr. Axel Klausmeier und Dr. Maria Nooke (Stiftung Berliner Mauer)
ca. 18.50 Uhr: Begrüßung des letzten Besuchers im Dokumentationszentrum

Ort: Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, 13355 Berlin

Bitte melden Sie sich für den Presserundgang um 10.30 Uhr per E-Mail an!

Die neue Dauerausstellung beginnt mit der Vorgeschichte des Mauerbaus und führt bis in die Gegenwart. Das umgebaute und renovierte Dokumentationszentrum soll mit der neuen Dauerausstellung zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2014 wieder eröffnet werden. Der Umbau und die neue Ausstellung werden mit Mitteln des Landes und des Bundes sowie der Stiftung Deutsche Klassenlotterie finanziert.

Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, erläutert: „Dank einer doppelt so großen Fläche und neuer Präsentationsformen können wir nicht nur das Leid der Menschen und individuelle Schicksale in der Bernauer Straße zeigen, sondern haben auch die Möglichkeit, die politischen Zusammenhänge und Umstände von Mauerbau und Mauerfall tiefgehender als bislang darzustellen. Der politische Kontext bekommt mehr Raum. Diese Kontextualisierung ist gerade im Hinblick auf die Ansprache junger Generationen und internationaler Gäste wichtig, um die Bedeutung dieses historischen Ortes ebenso wie den Alltag in der geteilten Stadt begreifbar zu machen. Zugleich bietet sie eine optimale Ergänzung zu unserer Open-Air-Ausstellung.“

Fakten zum Umbau und der neuen Ausstellung:

Kosten: Rund 3 Mio. Euro
Finanzierung: Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Dauerausstellung), Land Berlin (Umbau und energetische Sanierung), Stiftung Deutsche Klassenlotterie (Umbau und energetische Sanierung)
Fläche der neuen Ausstellung: 420m2
Ausstellungsarchitekten: ON Architektur: Christian Fuchs, Martin Bennis, Berlin
Gebäudesanierung: Zerr, Hapke, Nieländer, Berlin
Gestaltung: Weidner Händle Atelier, Stuttgart

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