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DONNERSTAG, 26. SEPTEMBER 2013
PRESSEEINLADUNG: ZUM 60. TODESTAG VON ERNST REUTER – FILM UND DISKUSSION MIT EDZARD REUTER IN DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

„Ihr Völker der Welt (…) schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft“ – mit diesen Worten setzte Ernst Reuter (1889-1953) auf dem Höhepunkt der Berlin-Blockade 1948 ein sehr eindrückliches Zeichen für Demokratie und Freiheit. Und auch in der Zeit danach waren es diese Werte, die sein politisches Handeln für ein geeintes Berlin leiteten. An seinem Todestag 1953 leuchteten in unzähligen Fenstern der Stadt Kerzen. Eine Million Menschen folgten seinem Sarg.

Anlässlich des 60. Todestages von Ernst Reuter findet am 29. September in der Gedenkstätte Berliner Mauer eine Podiumsdiskussion mit seinem Sohn, Edzard Reuter, sowie dem Historiker Prof. Dr. Manfred Görtemaker (Universität Potsdam) und Wolfgang Huber (Vorsitzender der Bürgermeister Reuter Stiftung) statt.
Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer, betont die Bedeutung von Ernst Reuter: „Mit seinem politischen Engagement in der frühen Phase des Kalten Krieges gab Ernst Reuter der Berliner Bevölkerung eine Stimme. Er hat das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung gestärkt und das Demokratiebewusstsein der Berlinerinnen und Berliner in einer Zeit geprägt, als die Stadt geteilt war, ohne dass es eine Mauer gab. Bis heute ist sein Name mit dem Festhalten an der Einheit Europas, Deutschlands und Berlins verbunden.“
Eine Stadt trauert um ihren Vater – Zum 60. Todestag von Ernst Reuter

Filmvorführung:
Zusammenschnitt historischer Originalaufnahmen des Landesarchivs Berlin (ca. 15. Min.)
Kurzvortrag:
Historische Einordnung durch Prof. Manfred Görtemaker, Universität Potsdam
Podiumsdiskussion:
mit Edzard Reuter, Wolfgang Huber und Prof. Dr. Manfred Görtemaker moderiert von Prof. Dr. Axel Klausmeier, anschließend Empfang

Zeit: Sonntag, 29. September 2013, 19.00 Uhr
Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Barrierefrei zugänglich

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bürgermeister Reuter Stiftung, dem Ernst- Reuter-Archiv, der Ernst-Reuter-Gesellschaft und dem Landesarchiv Berlin statt.

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