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MONTAG, 7. OKTOBER 2013
GROßER ANDRANG IN DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER AM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT

Tausende kamen zur Finissage der Ausstellung „Berlin, 13. August 1961“

Bevor der Umbau des Dokumentationszentrums in Kürze beginnt, drängelten sich am Tag der Deutschen Einheit noch einmal Tausende Menschen in der Gedenkstätte Berliner Mauer. Allein die Ausstellung „Berlin, 13. August 1961“ im Dokumentationszentrum sahen sich knapp 3.000 Menschen an, im Außengelände waren die Besucherzahlen sogar noch höher. Damit setzt sich der positive Trend der steigenden Besucherzahlen in der Gedenkstätte Berliner Mauer weiter fort. Seit der Eröffnung 2001 haben mehr als 4 Millionen Menschen die Ausstellung besucht.

Die Ausstellung wird nun abgebaut, ab November 2014 präsentiert die Stiftung Berliner Mauer eine neue Dauerausstellung. Doch auch während des Umbaus lohnt sich ein Besuch in der Gedenkstätte an der Bernauer Straße: Sowohl der Aussichtsturm als auch das Besucherzentrum mit Filmangebot und Buchshop und das gesamte Außengelände der Gedenkstätte bleiben geöffnet. Für individuelle Besucher mit Smartphone oder Tablet besteht die Möglichkeit, sich mit Hilfe der Website www.berliner-mauer.mobi über das Gelände führen zu lassen. Dort gibt es eine Übersichtskarte für das Außengelände und Vorschläge für drei verschiedene Touren, bei denen unterschiedliche Stationen besichtigt werden können. Außerdem bietet die Gedenkstätte weiterhin Führungen für Gruppen und Kinder an. Im Oktober stehen unter anderem eine Schiffstour (13.10.), die Sonderführung „Mauerspuren“ (20.10.) und die Kinderführung „Wer will Mauerexperte werden?“ (27.10.) auf dem Programm. Jeden Sonntag um 15.00 Uhr gibt es zudem eine Gruppenführung (Start: Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin).

Während die Planungen für die neue Ausstellung auf Hochtouren laufen, wird das Dokumentationszentrum energetisch saniert und umgebaut. Dank einer knapp doppelt so großen Fläche thematisiert die neue Ausstellung nicht nur das Leid der Menschen und individuelle Schicksale in der Bernauer Straße, sondern beleuchtet auch die politischen Zusammenhänge und Umstände von Mauerbau und Mauerfall.

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