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MITTWOCH, 20. MAI 2009
DAS FANAL VON ZEITZ- PFARRER OSKAR BRÜSEWITZ, EIN VORLÄUFER DER FRIEDLICHEN REVOLUTION

Dies ist der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V. Anlass, gemeinsam mit den Partnern Stiftung Berliner Mauer und Versöhnungsgemeinde Berlin-Wedding Oskar Brüsewitz mit einer Veranstaltung zu ehren, die den Spannungsbogen zwischen dem „Fanal von Zeitz“ 1976 und der Friedlichen Revolution 1989 aufzeigen will.

am Mittwoch, 20. Mai 2009, um 19:30 Uhr
Gedenkstätte Berliner Mauer, Dokumentationszentrum, Bernauer Straße 111, 13355 Berlin

Damalige Positionen der Kirche und des Staates werden von dem Historiker Dr. Helmut Müller-Enbergs vorgestellt. Er ist Autor des Buches „Das Fanal. Das Opfer des Pfarrers Brüsewitz aus Rippicha und die evangelische Kirche“ sowie der Abhandlung „Das Zusammenspiel von Staatssicherheit und SED nach der Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz“. Prof. Dr. Harald Schultze, Oberkirchenrat i.R. und 1974-1986 Mitglied des Evangelischen Konsistoriums Magdeburg, beleuchtet die Vorgänge aus innerkirchlicher Sicht. Zur Thematik publizierte er „Das Signal von Zeitz – Reaktionen auf die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz“. Wie positioniert sich die evangelische Kirche in der Gegenwart zu Oskar Brüsewitz? Wie sollte
In der heutigen Öffentlichkeit eine Würdigung seiner erbrachten Widerstandsleistung aussehen? Auch diese Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltung, die im zweiten Teil den Dokumentarfilm „Der Störenfried. Ermittlungen zu Oskar Brüsewitz“ präsentiert, erörtert werden.

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) ist der Dachverband von über 30 Vereinen und Verbänden politisch Verfolgter aus der SBZ und der DDR.

[PDF, 50,00 KB]



Für Rückfragen:
Thomas Klein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gedenkstätte Berliner Mauer
E-Mail:
Tel. 030 / 467 9866 61