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MITTWOCH, 22. OKTOBER 2014
US-AUßENMINISTER JOHN KERRY UND BUNDESMINISTER DES AUSWÄRTIGEN FRANK-WALTER STEINMEIER BESUCHEN DIE GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Gemeinsam besuchten die Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland, John Kerry und Frank-Walter Steinmeier, anlässlich des baldigen 25. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer die Gedenkstätte Berliner Mauer. Nachdem sich beide in das Gästebuch eingetragen hatten, führte der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, die beiden Gäste zusammen mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern über die Ausstellung im ehemaligen Grenzstreifen. Prof. Dr. Klausmeier erläuterte dabei das Konzept der Gedenkstätte: „Das Gedenken an die Opfer von Mauer und Teilung ist für uns zentral. Es geht uns darum, zu zeigen, dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind, aber friedlich erreicht werden können“, sagte er mit Blick auf die Friedliche Revolution 1989.

US-Außenminister John Kerry, der in den 1950er Jahren als Kind einige Zeit in Berlin lebte, und Außenminister Frank-Walter Steinmeier begegneten dem Zeitzeugen Joachim Neumann, der von seinen persönlichen Erinnerungen als Flüchtling und Fluchthelfer berichtete. Nach der Besichtigung des Fensters des Gedenkens, das den Todesopfern an der Berliner Mauer gewidmet ist, erläuterte die Zeitzeugin Regina Webert-Lehmann die Umstände ihrer Flucht über Ungarn im Jahr 1989.

In der folgenden Pressekonferenz begründete der deutsche Außenminister den gemeinsamen Besuch der Gedenkstätte: „Ich bin sehr froh, meinen Kollegen John Kerry an diesem wahrlich historischen Ort begrüßen zu dürfen. Dieser Ort ist ein Brennglas der Geschichte des Kalten Krieges. Dies den jüngeren Generationen zu vermitteln, ist unsere Aufgabe. Deswegen haben Kerry und ich uns heute mit Berliner Schülern getroffen.“ Als vor 25 Jahren die Mauer fiel, so Frank-Walter Steinmeier, wäre dies „ohne die bedingungslose Unterstützung der Amerikaner nicht möglich gewesen und das werden die Deutschen den Amerikanern nie vergessen.“ US-Außenminister John Kerry hob die einzigartige Rolle Berlins hervor: “The City of Berlin has become a symbol for our transatlantic partnership, it reminds us of what people, not the government, what people can accomplish.” Zudem würdigte er die führende Rolle Deutschlands bei der Lösung internationaler Krisen.


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