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DONNERSTAG, 20. AUGUST 2015
STIFTUNG BERLINER MAUER WÜRDIGT EGON BAHR

Die Stiftung Berliner Mauer zeigt sich tief betroffen von der Nachricht des Todes von Egon Bahr. Die stellvertretende Direktorin Dr. Maria Nooke sagte dazu:
"Mit Egon Bahr verlieren die Stiftung und unser Land einen zentralen Zeitzeugen zur Geschichte der Teilung Berlins, Deutschlands und Europas, dessen Arbeit stets darauf gerichtet war die Mauer zunächst durchlässig und letztlich überflüssig zu machen. Für die politische Bildungsarbeit hat Egon Bahr auch auf Veranstaltungen der Stiftung als wichtiger Gesprächspartner gewirkt und das Publikum an den Beweggründen und Hintergründen der von ihm entwickelten und von Willy Brandt politisch umgesetzten neuen deutschen Ostpolitik teilhaben lassen.
Die politischen Bestrebungen zur Überwindung der deutschen Teilung sind eng mit dem Wirken von Egon Bahr und seinem ‚Wandel durch Annäherung‘ verbunden. Sein profundes Wissen und seine internationalen Kontakte haben uns geholfen, auch rückblickend hinter die Kulissen zu schauen und die Geschichte und die Rahmenbedingungen für die Existenz der Berliner Mauer um vieles anschaulicher zu vermitteln."