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FREITAG, 9. OKTOBER 2015
GEDENKSTEIN FÜR GÜNTER LITFIN AN AUTHENTISCHEN ORT VERSETZT

Ab sofort ist der Gedenkstein für Günter Litfin unter der Bahnbrücke am Humboldthafen und damit am ursprünglichen Ort des Geschehens für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier wurde Litfin im August 1961 auf der Flucht in den Westen im Wasser erschossen. Zuletzt stand der Gedenkstein an der Sandkrugbrücke am ehemaligen Grenzübergang Invalidenstraße. Zur heutigen Einweihung des neuen Standortes fand eine Zeremonie mit dem Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, im Beisein von Jürgen Litfin, dem Bruder des Getöteten, statt.




Im Jahre 1962 war der Gedenkstein auf Veranlassung des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt am Friedrich-List-Ufer aufgestellt worden. Infolge der Bauarbeiten am ehemaligen Lehrter Bahnhof verschwand er, wurde im Jahr 2000 von Bauarbeitern gefunden und im Haus am Checkpoint Charlie abgegeben. Nach seiner privat finanzierten Restaurierung wurde er im Januar 2001 an der Sandkrugbrücke am ehemaligen Grenzübergang Invalidenstraße wieder aufgestellt und später durch die Tafel der Berliner Geschichtsmeile ergänzt.

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Pressemitteilung [PDF, 390,00 KB]