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DIENSTAG, 28. FEBRUAR 2012
„MAUERBRACHEN“ – FOTOGRAFIEN VON MARGRET NISSEN IN DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Vernissage am 28.2.2012 um 19.00 Uhr

Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Einführungsvortrag „Stadtidylle – Stadtzerstörung – Die zwei Gesichter der Mauerbrachen“ (Dr. Günther Schlusche, Planungs- und Baukoordinator der Gedenkstätte Berliner Mauer)

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In den 1980er Jahren fotografierte Margret Nissen hunderte von Brachflächen rund um die Berliner Mauer. Erstmals zeigt die Ausstellung eine Auswahl von 12 großformatigen Fotografien (50x70cm) in schwarz-weiß aus dem Archiv der Stiftung Berliner Mauer. Die durch gewalttätige Eingriffe entstandenen Flächen mitten im Berliner Stadtkern präsentieren sich meist als Einöde – verkommen und vergessen. Gleichzeitig faszinieren die Flächen durch ihre städtebauliche Einzigartigkeit. Die Fotografien von Margret Nissen veranschaulichen die zwiespältige Atmosphäre der weitläufigen Mauerbrachen zwischen trostlosem Niemandsland und Urbanität.

Margret Nissen (Jahrgang 1938) widmete ihr Schaffen seit 1977 der Fotografie. Sie begann mit einer Rolleiflex verlassene Orte, Abrisshäuser und Brachgelände in Bildern festzuhalten. Seit 1980 arbeitet sie als Fotografin u. a. für die Berliner Festspiele, die Topografie des Terrors sowie andere Museen und Ausstellungen in Berlin. Unter dem Titel „Sind Sie die Tochter Speer?“ (DVA) veröffentlichte sie 2005 ihre Biografie.

Dauer der Ausstellung: 28. Februar bis 8. April 2012

Eintritt frei, barrierefrei zugänglich