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MITTWOCH, 25. APRIL 2012
DIE PRÄSIDENTIN DES SEIMAS DER REPUBLIK LITAUEN BESUCHT DIE GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Während ihres dreitägigen Berlin-Besuchs besichtigte die Präsidentin des litauischen Parlaments (Seimas), I.E. Irena Degutienė, heute die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.

In Begleitung des Botschafters der Republik Litauen, S.E. Herrn Mindaugas Butkus, sowie zweier Abgeordneter wurde sie vom Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, begrüßt. Dr. Klausmeier erläuterte der Delegation die Entstehung und Struktur der Berliner Mauer. Bei einem Rundgang zu den zentralen Orten der Gedenkstätte, darunter das Fenster des Gedenkens sowie die Kapelle der Versöhnung, schilderte er die Schicksale einiger Maueropfer und das heutige Gedenken. Am Fenster des Gedenkens legte die Delegation weiße Rosen für die Opfer nieder.

Die Parlamentspräsidentin war beeindruckt von der Authentizität des Ortes und der Vielzahl junger Besucher und Schüler an der Gedenkstätte. Sie sagte: „Es ist etwas ganz anderes, am tatsächlichen Ort des Geschehens zu sein, als nur von den Ereignissen zu lesen, zu hören oder Bilder im Fernsehen zu sehen.“ Herr Dr. Klausmeier betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und Netzwerke für die Stiftung Berliner Mauer: „Wir freuen uns sehr über den Besuch der Präsidentin des Seimas an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Für unsere Arbeit ist die Kooperation gerade auch mit den Ländern, die selbst von staatlicher Repression betroffen waren, außerordentlich wichtig.“

Das Interesse an der Gedenkstätte Berliner Mauer ist ungebrochen: Allein von Januar bis März 2012 wurden knapp 70.000 Besucher gezählt, was einer Steigerung von 15% entspricht. Im gesamten Jahr 2011 kamen mehr als 650.000 Menschen an den historischen Ort.


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