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DIENSTAG, 29. MAI 2012
„VOR 25 JAHREN: DER OSTBLOCK VOR DEM ZUSAMMENBRUCH“

Internationalen Konferenz vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2012 in der Gedenkstätte Berliner Mauer

1987: Die Verwundbarkeit des Ostblocks wird erstmals sichtbar, es zeigen sich erste Risse im kommunistischen System. Die Bulgaren wollen ein marktwirtschaftliches System einführen, dem 18-jährigen Mathias Rust gelingt ein Flug bis zum Roten Platz in Moskau, Gorbatschow veröffentlicht im Westen sein Buch zur Perestrojka. Gleichzeitig wird beim Besuch Erich Honeckers in Bonn ein paar Monate später die vermeintliche Normalität der deutschen Zweistaatlichkeit auf beiden Seiten demonstriert. Zwei Jahre später brechen die kommunistischen Systeme auseinander, die Berliner Mauer fällt. Und 1991 löst sich die Sowjetunion auf.

Michail Gorbatschow, die vielen demokratischen Untergrundbewegungen und mutigen Oppositionellen, Ronald Reagan, aber auch der polnische Papst brachten das so gefestigt scheinende System in Osteuropa zu Fall. Wie kam es zu diesem Zusammenbruch? Wie waren die Reaktionen auf die Perestrojka in den verschiedenen Ländern Ost- und Westeuropas und in den USA? Welche Rolle spielten dabei Staatsbesuche wie der von Ronald Reagan in Berlin und von Erich Honecker in Bonn?

Auf der international besetzten Konferenz analysieren Experten die Motive und Hintergründe und beleuchten, was sich damals hinter den Kulissen wirklich abspielte: in Moskau, Washington, Bonn, Paris, London und Ost-Berlin sowie in den anderen „Ostblockstaaten“.

Die Konferenz wird von der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung (Graz-Wien-Klagenfurt), dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst sowie dem Institut für Zeitgeschichte (München-Berlin) durchgeführt und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Weitere Details zu den Panels und Referenten der Konferenz entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

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